Aktuelles

Hier finden Sie Informationen zu unseren Projekten, Workshops und Beratungsangeboten. 

25.10.2021

Argumentationstrainings gegen Rechtsextremismus

IBIS e.V. aus Oldenburg bietet bis Dezember 2021 digitale Argumentationstrainings mit unterschiedlichen Schwerpunkten an:

Argumentationstraining gegen Rassismus: 29.10. 16-19:30 und 30.10. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen: 12.11. 16-19:30 und 13.11. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Sexismus, Antifeminismus und Rechtsextremismus: 19.11. 16-19:30 und 201.11. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Rassismus: 26.11. 16-19:30 und 27.11. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Sexismus, Antifeminismus und Rechtsextremismus: 3.12. 16-19:30 und 4.12. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen: 10.12. 16-19:30 und 11.12. 10-13:30

 

Die Veranstaltungen bieten ein niedrigschwelliges Angebot aus einer diskriminierungskritischen Perspektive. Somit sind keine Vorkenntnisse für die Teilnahme notwendig.

Neben einem inhaltlichen Einstieg, in dem Begrifflichkeiten und wichtige Informationen geteilt werden, geht es im Hauptteil darum verschiedene Argumentationsstrategien zu erarbeiten, mit Hilfe derer auf diskriminierende Aussagen reagiert werden können. So werden zunächst wichtige Begriffe und die Entstehung und Reproduktion von diskriminierenden Äußerungen und Handlungen, die beispielsweise rassistisch, sexistisch oder antisemitisch sind. Danach werden Handlungsstrategien erarbeitet, um diesen Äußerungen entgegen zu treten, die in einer anschließenden Gruppenübung angewendet werden können.

Melden Sie sich gerne unter veranstaltung@ibis-ev.de mit Name, Adresse in Niedersachsen und Telefonnummer bei uns an. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den Regelungen zu Änderungen und Stornierung zu. Kosten liegen bei 10-60€ nach Selbsteinschätzung. Alle Trainings werden digital durchgeführt, sodass es Menschen aus ganz Niedersachsen möglich ist, teilzunehmen. Bei Bedarf bieten wir technische Unterstützung an.

Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

 

Disclaimer: Wir behalten uns vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen (gem. §13 Niedersächsisches VersG). Das heißt, wir verwehren Personen den Zutritt zur Veranstaltung, wenn sie neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

21.10.2021

Netzwerk lokaler Fachstellen der Radikalisierungsprävention

„Lokal vernetze Radikalisierungsprävention“: Der Vortrag im Rahmen des DPT über lokal-spezifische Prävention von Islamismus und antimuslimischem Rassismus ist jetzt online abrufbar. Das Netzwerk lokaler Fachstellen der Radikalisierungsprävention wird gefördert vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

https://m.youtube.com/watch?v=Appd92WbM10

 

 

13.10.2021

Informationsbroschüre "Rechtsextreme im Geheimen"

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen hat in Kooperation mit Arbeit und Leben die Informationsbroschüre "Rechtsextreme im Geheimen" herausgegeben, in der es um die Auseinandersetzung mit den völkischen Ludendorffer und ihr Umfeld geht.

Broschüre runterladen

13.10.2021

Verantwortung übernehmen im Norden / Kurs halten im Norden ?

Seit zwei Jahrzehnten befasst sich der Kooperationsverbund „Verantwortung übernehmen im Norden“ in seinen Fachtagungen mit den Themen Rechtsextremismus und Demokratiestärkung. 2021 wollen wir Bilanz ziehen und 20 Jahre Zusammenarbeit der Partnerinnen und Partner in den fünf norddeutschen Bundesländern in den Fokus nehmen: Welche Impulse gingen von den Veranstaltungen aus? Was hat sich in der Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Phänomenen verändert? Wo liegen Potenziale für die weitere Entwicklung?

 

Neben Vorträgen von Andreas Speit, Lan Böhm und Karolin Schwarz sind unter anderem acht Austauschforen zu verschiedenen Themenbereichen vorgesehen. Im Abschlussvortrag wird Dr. Mark Terkessidis Perspektiven und Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung der Rechtsextremismusprävention aufzeigen.

 

Die Veranstaltung wird online über die Plattform Zoom durchgeführt.

 

Kurs halten im Norden? Strategien gegen Rechtsextremismus in der Diskussion

5. November 2021, 10 bis 15 Uhr, Online

 

Anmelden können Sie sich über die Veranstaltungsseite:

www.verantwortung2021.de

 

Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Präventionsarbeit aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Polizei, an Vertreterinnen und Vertreter kommunaler Präventionsräte und Partnerschaften für Demokratie sowie weiteren Projekten aus den Bundesprogrammen „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“, an Personen aus der Wissenschaft, den Gewerkschaften und Verbänden sowie andere Interessierte.

Für weite Informationen können Sie auch hier klicken

 

22.07.2021

Vergabe: Durchführung eines Gutachtens: "Die Rolle von migrantischen Selbstorganisationen im Bereich der Prävention"

Frist zur Einreichung von Angeboten: 08.09.2021
Wert: 10.000 €


Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) führt zur Durchführung eines Gutachtens zum Thema „Die Rolle von migrantischen Selbstorganisationen im Bereich der Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (hier insb. sogenannter Islamismus) und der Demokratieförderung in Niedersachsen“
ein Vergabeverfahren durch. Ziel des Verfahrens ist es, für das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen zu beleuchten, wie Moscheevereine und/oder Migrant*innen-Selbstorganisationen Präventions- oder Demokratieförderungsprojekte umsetzen könnten.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung

12.07.2021

Neues Podcast Angebot im Bereich "Prävention religiös-begründete Radikalisierung und anti-muslimischer Rassismus"

https://soundcloud.com/user-324625233/pins-folge-1  

Mit einer ersten Folge rund um das Thema Konfliktlinien zwischen Religions- und Meinungsfreiheit startet das L-DZ gemeinsam mit den lokalen Fachstellen und dem Träger beRATen e.V. sein Podcastformat

"PINs"

PINs steht für "primärpräventive Intervention Niedersachsen" und bietet Fachkräften im schulischen wie außerschulischen Bereich Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit Konfliktlinien in den Bereichen 

  • religiös-begründete Radikalisierung
  • anti-muslimischer Rassismus
  • Konflikte zwischen Religions- und Meinungsfreiheit

 

 

06.07.2021

Förderaufruf - neue Fachstelle im Themenfeld religiös-begründete Radikalisierung

Gemeinnützige Träger können sich für das Förderjahr 2022 auf die Förderung für die Umsetzung einer Fachstelle im Themenfeld religiös-begründete Radikalisierung in Niedersachsen bewerben.

Zusätzlich zu den Stellen in Osnabrück und Hildesheim wird mit diesem Förderaufruf ein weiterer Fachstellenstandort, idealerweise im südlichen oder östlichen Niedersachsen gesucht. Ergänzend zu den bestehenden inhaltlichen Schwerpunkten (s.o.) soll diese Fachstelle als ein Schwerpunktthema antimuslimischen Rassismus und dessen Wechselwirkungen mit dem Phänomen religiös-begründete Radikalisierung / Islamismus aufgreifen. Für diesen Standort stehen im ersten Jahr bis zu 100.000,00 € aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bereit. Es sollten Eigen- oder Drittmittel von min. 10% eingebracht werden.

Antragsfrist: 15.09.2021 (Eingang postalisch L-DZ). 

 

Weitere Informationen finden Sie im Förderaufruf (pdf. - nicht barrierefrei). 

Antragsformular (pdf. - nicht barrierefrei). 

Kosten- und Finanzierungsplan (xls. - nicht barrierefrei)

Hinweise zur Verwaltungskostenpauschale

Förderrichtlinie des Bundes

 

Für weitere Nachfragen:
Tel: 0511 120 8716
Tel: 0511 120 8714

14.05.2021

Unterstützung für Betroffene antisemitischer und rassistischer Vorfälle

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation weisen wir auf Unterstützungsmöglichkeiten im Land Niedersachsen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt hin:

Bei http://www.betroffenenberatung.de können sich alle melden, die von rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten oder Bedrohungen betroffenen sind. Die Mitarbeiter*innen aus den drei Regionalbüros beraten mobil im gesamten Land.

Die Recherche- und Informationsstelle Niedersachsen (http://www.rias-niedersachsen.de) ist zuständig dafür, antisemitische Vorkommnisse auch unterhab der juristischen Strafbarkeit zu dokumentieren und kann auch weitergehende Unterstützung leisten.

Wenn es Problemlagen mit rechtsextremen Personen oder Gruppen gibt, können Sie sich außerdem an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus - für Demokratie (http://www.mbt-niedersachsen.de) wenden.

Alle Projekte sind zivilgesellschaftlich organisiert, beraten vertraulich und kostenfrei und können auch anonym in Anspruch genommen werden. Wetere Informationen zu den Angeboten erhaten Sie auf den jeweiligen Internetseiten.

31.03.2021

Handlungsempfehlungen Antisemitismus im Fußball

Antisemitische Beschimpfungen, Bedrohungen und gewalttätige Übergriffe gegen jüdische und nicht-jüdische Vereine, Spielerinnen und Spieler und deren Fans sind sowohl im Profifußball als auch im Breitensport kein neues Phänomen. Wirksame und vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus sowie Forschung, die zur Aufklärung und Weiterentwicklung von Bildungsangeboten beitragen, sind bisher allerdings nur vereinzelt vorhanden. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball“ der Gedenkstätte Bergen-Belsen und des Jüdischen Weltkongresses (World Jewish Congress) wurde nun ein Leitfaden zum Umgang mit Antisemitismus entwickelt. 

Das Projekt wurde vom L-DZ sowie den World Jewish Congress gefördert.

Die Handlungsempfehlungen sind hier (pdf. - nicht barrierefrei) abrufbar. 

01.02.2021

Neues Faltblatt zu Angeboten zur Einstiegsprävention und Ausstiegsförderung im Phänomenbereich Rechtsextremismus

Das Landes-Demokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium bietet im Rahmen der Einstiegsprävention & Ausstiegsförderung im Zusammenhang mit Rechtsextremismus verschiedene Serviceangebote an. Diese richten sich u. a. an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus Schule, Jugendhilfe, Jugendpflege, Vereinen, Verbänden, Justiz und Polizei.

Das Phänomen Rechtsextremismus und speziell die Zugehörigkeit zu rechtsextremen Zusammenhängen beschäftigen Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen und Ehrenamtliche aus verschiedenen Bereichen in vielfältiger Weise. Fragen, die in diesem Kontext immer wieder diskutiert werden, lauten bspw.:

  • Warum wenden sich junge Menschen der rechtsextremen Szene zu?
  • Kann rechtsextremen Szeneeinstiegen etwas entgegengesetzt werden?
  • Können Abwendungsprozesse vom Rechtsextremismus bereits gefördert werden, wenn bisher nur erste Schritte in Richtung rechtsextreme Szene unternommen wurden?

Im Landes-Demokratiezentrum wurden Informations-, Workshops und Beratungsangebote rund um diese Fragestellungen entwickelt. Zu diesen Angeboten steht jetzt ein Faltblatt sowohl zur Anforderung als auch zum Download bereit:

Faltblatt Einstiegsprävention/Ausstiegsförderung (pdf. - nicht barrierefrei)