Aktuelles

Hier finden Sie Informationen zu unseren Projekten, Workshops und Beratungsangeboten. 

06.04.2022

Öffentliche Vergabe zur Durchführung einer Workshop-Reihe

Öffentliche Vergabe zur Durchführung einer Workshop-Reihe

 

„Wie stelle ich erfolgreich einen Antrag?“

 

Frist zur Einreichung von Angeboten: 11.05.2022

Wert: 5.000 € (brutto)

 

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) führt zur Durchführung einer Workshop-Reihe zum Thema „Wie stelle ich einen Förderantrag“ mit der Zielgruppe kleinerer Vereine, insbesondere migrantischer Selbstorganisationen, ein Vergabeverfahren durch.

 

Ausschreibungstext (pdf.- nicht barrierefrei)

Vertragsentwurf (pdf. -nicht barrierefrei)

09.03.2022

Leitfaden "Erkennen antisemitischer Straftaten" erschienen

Der Leitfaden soll dazu dienen, die Handlungssicherheit von Mitarbeitenden bei Justiz und Polizei, die bisher wenige Berührungspunkte mit dem Thema Antisemitismus hatten, zu stärken. Wesentliches Element ist dabei eine umfangreiche Checkliste, die sich ganz konkret im Arbeitsalltag anwenden lässt. Darüber hinaus erhält der Leitfaden umfangreiche Hintergrundinformationen zum Themenbereich.

Er wurde unter Mitwirkung staatlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen unter der Federführung des L-DZ entwickelt. Neben dem L-DZ waren die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Niedersachsen und die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen an der Erarbeitung der Inhalte beteiligt.

Zur inhaltlichen und fachlichen Unterstützung wurde ein Beirat aus folgenden Institutionen geschaffen: Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt Niedersachsen, Generalstaatsanwaltschaft Celle, Niedersächsisches Justizministerium, Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Landeskriminalamt Niedersachsen, Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., Polizeiakademie Niedersachsen, Polizeiinspektion Verden/Osterholz, Staatsanwaltschaft Oldenburg.

http://ldz-niedersachsen.de/html/download.cms?id=150&datei=LDZ-Leitfaden-Antisemitische_Straftaten-A4-DRUCK-uncoated-v2-150.pdf

28.02.2022

Neue Fachstelle - HORiZONT

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen fördert im Bereich Prävention religiös-begründeter Radikalisierung seit dem 01.01.2022 eine neue regionale Fachstelle in Göttingen in seinem landesweiten Netzwerk lokaler Fachstellen.  HORiZONT – Fach- und Beratungsstelle zur Förderung religiöser Vielfalt und gelebter Demokratie in Trägerschaft von Bildung und soziale Innovation gGmbH tritt damit nahtlos an die Stelle der bisherigen Fachstelle radiPräv in Göttingen. Der Liberal Islamische Bund e.V. ist in der Durchführung  Kooperationspartner von HORiZONT. Einen ersten Eindruck in die Arbeit der Fachstelle vermittelt seine Homepage.

23.02.2022

Stellenausschreibung für Mitarbeit im L-DZ

Im Landes-Demokratiezentrum(L- DZ), das ein umfassendes Informations-, Aufklärungs- und Präventionsangebot im Bereich religiös-begründete Radikalisierung und anti-muslimischer Rassismus z.B. für Kommunen, pädagogische Einrichtungen, Vereine und Verbände in
Niedersachsen ermöglicht, ist zeitnah ein Arbeitsplatz für
eine*n Bearbeiter* zu besetzen.

Bewerbungsfrist ist der 10. März 2022.

Nähere Informationen können dem angehängten PDF-Dokument entnommen werden.

 

http://ldz-niedersachsen.de/html/download.cms?id=148&datei=2500_I_HB_105_3_22_Stellenausschreibung-148.pdf

15.02.2022

Fristverlängerung zur Einreichung von Projekten, Neue Frist 28.02.2022

Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Präventin von Antisemitismus als Herausforderung für muslimische Communities" wurde verlängert. 

Die Frist läuft nunmehr bis zum 28.02.2022.

01.02.2022

Broschüre der Mobilen Beratung zu "Querdenken" in Niedersachsen erschienen

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie in Niedersachsen hat eine Broschüre über Querdenken veröffentlicht.

Die Publikation mit dem Titel "Querdenken - Das verschwörungsideologische Spektrum in Niedersachsen. Einschätzungen - Erfahrungen - Handlungsempfehlungen" fasst erstmals Strategien, Strukturen und Ideologien dieses Spektrums im gesamten Bundesland zusammen. Interessierte finden in der Broschüre zum Beispiel Tipps, wie sie antisemitische Codes erkennen und sich vor Übergriffen schützen können. Die Beiträge stammen u.a. von Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Beratungsstellen.

Sie kann entweder hier heruntergeladen oder unter info@mbt-niedersachsen.de als gedruckte Version bestellt werden.

 

Die Mobile Beratung erreichen Sie in den drei Regionalbüros unter den auf der Website aufgeführten Kontaktdaten: www.mbt-niedersachsen.de

 

19.01.2022

Förderaufruf Präventionsmaßnahme „Antisemitismus als Herausforderung muslimischer Communities“ jetzt online

Mit zusätzlichen Mitteln für das Förderjahr 2022 soll eine Präventionsmaßnahme im Bereich „Antisemitismus als Herausforderung für muslimische Communities“ gefördert werden. Ziel dieses Förderaufrufes ist eine differenzierte Betrachtung und Bearbeitung des Phänomens Antisemitismus als Herausforderung für muslimische Communities. Einseitige und generalisierende Zuschreibungen gilt es zu vermeiden. Vielmehr soll im Rahmen von zielgruppenspezifischen Angeboten für die Multikomplexität und Multikausalität von Antisemitismus sensibilisiert und über die Instrumentalisierung von Religion, politischen Konflikten sowie über die gezielte Konstruktion von Juden als Feindbild, u. a. durch islamistische Akteure, aufgeklärt werden.

Rückfragen hierzu an: menno.preuschaft@mj.niedersachsen.de

Antragsformular (pdf. - nicht barrierefrei)

Förderaufruf (pdf. - nicht barrierefrei)

05.01.2022

Neue Broschüre des L-DZ "Neue Wege finden"

Der Themenbereich Prävention religiös-begründeter Radikalisierung im Landes-Demokratiezentum hat eine neue Broschüre mit dem Titel "Neue Wege finden- aktuelle Formen islamistischer Agitation" veröffentlicht. Diese Broschüre widmet sich vergleichsweise neuen Phänomenen im deutschsprachigen
Islamismus, die hier als islamistisch-konnotierter Populismus und islamistisch-konnotierter Aktivismus bezeichnet werden. Neben der exemplarischen Beschreibung dieser Phänomene und Hinweisen zu möglichen Umgangsformen mit ihnen, thematisiert die Broschüre in einem ersten Teil auch, weshalb aus Sicht der primärpräventiven Arbeit eine begriffliche Differenzierung notwendig ist und weshalb wir im Kontext unseres Präventionsverständnisses
von Radikalisierung sprechen – und nicht von Extremismus.

Sie steht hier als Download zur Verfügung und kann auch als Printausgabe beim L-DZ bezogen werden. 

Für weitere Nachfragen: islam@ldz-niedersachsen.de

23.12.2021

Auswirkungen von Verschwörungsmythen und rechtsoffenen Corona-Protesten auf die demokratische Zivilgesellschaft

Fackelaufzug zum Haus von Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, aggressive Proteste in mehreren Städten an den ersten beiden Dezemberwochenenden: Antidemokratisch eingestellte Gruppen gehen weiterhin gegen die Corona-Politik auf die Straßen und zeigen sich militanter. Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) analysiert in einem Policy Paper die Entwicklungen der verschiedenen Milieus und formuliert Handlungsempfehlungen für die demokratische Zivilgesellschaft.

Das BMB-Policy Paper blickt umfassend auf die Auswirkungen der Corona-Protestformen im Jahr 2021 zurück und stellt eine breite Perspektive unserer Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern zusammen. Somit finden die jüngsten Protestereignisse nur schlaglichtartig Eingang in die Analyse zu den Auswirkungen der Corona-Proteste auf die Zivilgesellschaft. Ziel dieses Policy Papers ist, zur Stärkung der Zivilgesellschaft beizutragen: Wie agiert die Zivilgesellschaft angesichts der Corona-Krise, welche Möglichkeiten der Intervention hat sie im Umgang mit (aggressiven und bedrohlichen) Protesten und wie steht es um ihre Überlastung? Diese Fragen beantworten wir auf Basis der Erfahrungen unserer Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern. 

Ihre Beobachtungen zeigen: Die Teilnahme bei Demonstrationen hat zwar über den Sommer zunächst abgenommen. Aber es gibt einen „harten Kern“, der gezielt mit der rechtsextremen Szene kooperiert und sich zunehmend gewaltbereit zeigt. Aktuell steigen die Teilnahmezahlen wieder stark an, die diskutierte „Impfpflicht“ wirkt offenbar mobilisierend. Zudem hat der militante Kreis seine Angriffsflächen erweitert: Schulen, Rathäuser, Landtage und Impfzentren erfahren teils „flashmobartige“, teils gefährdende Übergriffe. Gleichzeitig zeigen die Gegenproteste der engagierten demokratischen Zivilgesellschaft Ermüdungserscheinungen. Denn viele Engagierte halten sich an die Corona-Regeln, was die Organisation von großen Zusammenkünften erschwert.

Für den Umgang mit der Protestszene und Verschwörungserzählungen hält das Policy Paper konkrete Tipps bereit. „Die Zivilgesellschaft zeigt ein gesteigertes Interesse an der Auseinandersetzung mit der komplexen Verschwörungsthematik, um sich gerade für Konflikte im persönlichen Umfeld zu wappnen. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus ist für diese Fragestellungen ansprechbar und verweist bei Bedarf nach psycho-sozialer Unterstützung an andere lokale Beratungseinrichtungen“, sagt Heiko Klare, Sprecher des BMB.

https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2021/12/2021-12-14_BMB_Policy-Paper_Corona-Proteste.pdf (pdf. - nicht barrierefrei)

08.11.2021

"Neue Autorität" als Mittel des Umgang mit Konflikten um Meinungs- und Religionsfreiheit, Radikalisierung und anti-muslimischem Rassismus

Neue Folge der Podcast-Reihe "PINs" jetzt hier online!

 

Folge 3 widmet sich dem Konzept der "Neuen Autorität" und wie dieses im pädagogischen Kontext helfen kann, mit problematischem Verhalten und Aussagen umzugehen.

 

Das Konzept der Neuen Autorität geht v.a. auf den israelischen Psychologieprofessor Haim Omer zurück.

PINs steht für "primärpräventive Intervention Niedersachsen" und bietet Fachkräften im schulischen wie außerschulischen Bereich Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit Konfliktlinien in den Bereichen 

  • religiös-begründete Radikalisierung
  • anti-muslimischer Rassismus
  • Konflikte zwischen Religions- und Meinungsfreiheit