Aktuelles
Aktuelle Meldungen aus dem L-DZ, den vom L-DZ geförderten zivilgesellschaftlichen Beratungsangeboten und Projekten sowie aus dem Demokratie leben!-Netzwerk finden Sie hier.
Das Archiv gibt Auskunft über frühere Meldungen in der Kategorie Aktuelles.
"Demokratie vor Ort" in Leer am 01.07.2026
Demokratie wird vor Ort gelebt und gestärkt. Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen freut sich daher, die Veranstaltung "Demokratie vor Ort" in Leer gemeinsam mit der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Leer, dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und dem Bündnis "Niedersachsen packt an" unterstützen zu können:
01.07.2026 in Zollhaus, Bahnhofsring 4, 26789 Leer, 15:30 bis ca. 18:30 Uhr
Demokratie vor Ort - in LEER (Ostfr.): Niedersachen packt an, L-DZ Niedersachsen, Amt für Regionale Landesentwicklung
Programm
15:30 Uhr Empfang mit Musik
16:00 Uhr Begrüßung Oliver Jüchems, Igor Kuzmin und Monika Fricke
ab 16:30
Improvisationstheater (Comedy-Company)
„Was wünschen wir uns für unsere Gesellschaft bzw. die
Art und Weise wie wir miteinander leben?“
Beitrag (Sportverein Borussia Leer e.V.)
„Mythos Neutralität – wie wir Haltung zeigen“
Improvisationstheater (Comedy-Company)
„Democracy doesn´t work until you participate“ – Was
können wir selbst tun oder was tun wir bereits?“
Markt der Möglichkeiten
Raum für Austausch und Vernetzung
ca 18:30: Ende der Veranstaltung
VERANSTALTER
Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems
in Kooperation mit dem Landkreis Leer und dem
Zollhausverein Leer e. V.
Kontakt
Telefon: 0491-926-4041
E-Mail: ehrenamt@lkleer.de
Während der Veranstaltung werden Getränke und ein Imbiss gereicht.
Jahreskonferenz 2026 des Landes-Demokratiezentrums
Das Landes-Demokratiezentrum feiert die erfolgreiche Ausrichtung seiner diesjährigen Demokratiekonferenz mit dem Titel: „Vor Ort zählt: Gesellschaftliche Perspektiven zur Kommunalwahl 2026“ in der Akademie des Sports in Hannover am 2. Juni 2026. Besonders gefreut haben wir uns über das Grußwort von Frau Ministerin Dr. Kathrin Wahlmann, die die Relevanz des Themas eindrucksvoll verdeutlichte und ihre Ausführungen mit Erfahrungen aus ihrer eigenen kommunalpolitischen Tätigkeit unterstrich.
Inhaltlich bot die Tagung zwei spannende Impulse: Dr. Farina Rühs vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen stellte aktuelle Erkenntnisse zur Bedrohung von Amts- und Mandatsträger*innen in Deutschland vor. Anschließend widmete sich Darius Reinhardt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen der Frage, wie politische und soziale Teilhabe auf kommunaler Ebene gestärkt werden kann. Den Abschluss des Vormittags bildete ein Podiumsgespräch mit den Referent*innen der Keynotes und der anschließenden Workshops. Moderiert wurde die Runde von Meggy Jackstadt, die auch durch den gesamten Tag führte.
Für den Nachmittag standen drei Workshops auf dem Programm: Die Mobile Beratung – gegen Rechtsextremismus für Demokratie thematisierte den Umgang mit extrem rechten Bedrohungen und Angriffen auf kommunalpolitisch Engagierte. Karina Ayas zeigte im Workshop der LAG Soziale Brennpunkte Zugänge der Gemeinwesenarbeit für eine lebendige Demokratiepraxis auf. Im Workshop des Vereins Politik zum Anfassen e.V. stellte Monika Dehmel die „13½ Weisheiten der Beteiligung“ vor. Zusätzlich brachten die Kolleg*innen von Politik zum Anfassen einen Rathaus-Escape-Room mit, der den ohnehin schon lebendigen Austausch in den Pausen weiter bereicherte.
Bedanken möchten wir uns auch bei Jonas Heidebrecht, der den gesamten Tag in Form von Graphic Recording dokumentierte und die zentralen Inhalte zum Abschluss noch einmal zusammenfasste. Die Ergebnisse sind hier am Ende des Artikels zu sehen.



RIAS Jahresbericht 2025
Diese Woche ist der fünfte Jahresbericht von RIAS Niedersachsen „Antisemitische Vorfälle in Niedersachsen 2025“ erschienen. Den ganzen Jahresbericht finden Sie hier.
Der Bericht dokumentiert einen erneuten Anstieg antisemitischer Vorfälle in Niedersachsen. Neben der quantitativen Entwicklung analysiert er auch die unterschiedlichen Erscheinungsformen sowie Hintergründe antisemitischer Vorfälle. Die Auswertung zeigt deutlich, dass Antisemitismus Jüdinnen und Juden in allen gesellschaftlichen Bereichen begegnet – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum.
Ergänzt wird der Bericht durch zahlreiche anonymisierte Vorfälle aus dem Alltag Betroffener. Die Beispiele verdeutlichen, wie vielfältig Antisemitismus heute auftritt und welche Motive, Dynamiken und aktuellen Trends dabei sichtbar werden.
Rechtsextremismus im digitalen Raum erkennen und handeln
Der Verein niedersächsischer Bildungsiniativen e.V. lädt als Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Hannover des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ zu seiner Demokratiekonferenz mit dem Titel Rechtsextremismus im digitalen Raum erkennen und handeln ein.
Datum: Dienstag, den 30.06.2026 | 17.00 – 20.00 Uhr
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ort: Hannover, der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Inhalt: Algorithmen beeinflussen, welche Inhalte wir täglich sehen. Soziale Netzwerke und digitale Plattformen werden zunehmend genutzt, um rechtsextreme Ideologien, menschenfeindliche Narrative und Desinformation zu verbreiten. Dies oft versteckt hinter Memes, Codes oder vermeintlichem Humor. In unserer Veranstaltung in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt sprechen wir über aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus im Netz, Erkennungsmerkmale und Handlungsmöglichkeiten im digitalen Raum.
Referent*innen: Team der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz
Zielgruppe: Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Ehrenamtliche, sowie weitere Interessierte
Anmeldung: https://www.vnb-ev.de/index.php?module=014000&dat=22390
Workshop: TikTok, Gefühle und der 40er Bizeps
Gerne möchten wir Sie auf den untenstehenden Workshop aufmerksam machen. Organisiert wird dieser vom Jugendforum gegen Rechtsextrimusmus der Vereine niedersächsischer Bildungsiniativen e.V.
Datum: Montag, 15.06.2026
Uhrzeit: 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: Calenberger Esplanade 2, 30169 Hannover
Die „Male Loneliness Epidemic“, antifeministische Trends und steigende Gewalt gegen FLINTA* und queere Menschen zeigen: Online-Radikalisierung von Jungen und jungen Männern ist real und sie beginnt oft mitten im Social-Media-Feed.
In diesem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick in die sogenannte Manosphere auf TikTok:
Wie funktionieren Radikalisierungsprozesse online?
Welche Rollen spielen Männlichkeitsbilder, Selbstoptimierung und Frauenhass?
Und was können wir pädagogisch und gesellschaftlich dagegen tun?
Referentinnen: Kathi Kraft und Luzia Oppermann von onlinetheater.live
Sie berichten von ihrer Kampagne MYKE, mit der antifeministische TikTok-Bubbles gezielt mit Gegenerzählungen unterwandert wurden.
Zielgruppe: Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Ehrenamtliche sowie weitere Interessierte
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: https://www.vnb-ev.de/index.php?module=014000&dat=22383

