Aktuelles

Hier finden Sie Informationen zu unseren Projekten, Workshops und Beratungsangeboten. 

14.05.2021

Unterstützung für Betroffene antisemitischer und rassistischer Vorfälle

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation weisen wir auf Unterstützungsmöglichkeiten im Land Niedersachsen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt hin:

Bei http://www.betroffenenberatung.de können sich alle melden, die von rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten oder Bedrohungen betroffenen sind. Die Mitarbeiter*innen aus den drei Regionalbüros beraten mobil im gesamten Land.

Die Recherche- und Informationsstelle Niedersachsen (http://www.rias-niedersachsen.de) ist zuständig dafür, antisemitische Vorkommnisse auch unterhab der juristischen Strafbarkeit zu dokumentieren und kann auch weitergehende Unterstützung leisten.

Wenn es Problemlagen mit rechtsextremen Personen oder Gruppen gibt, können Sie sich außerdem an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus - für Demokratie (http://www.mbt-niedersachsen.de) wenden.

Alle Projekte sind zivilgesellschaftlich organisiert, beraten vertraulich und kostenfrei und können auch anonym in Anspruch genommen werden. Wetere Informationen zu den Angeboten erhaten Sie auf den jeweiligen Internetseiten.

31.03.2021

Handlungsempfehlungen Antisemitismus im Fußball

Antisemitische Beschimpfungen, Bedrohungen und gewalttätige Übergriffe gegen jüdische und nicht-jüdische Vereine, Spielerinnen und Spieler und deren Fans sind sowohl im Profifußball als auch im Breitensport kein neues Phänomen. Wirksame und vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus sowie Forschung, die zur Aufklärung und Weiterentwicklung von Bildungsangeboten beitragen, sind bisher allerdings nur vereinzelt vorhanden. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball“ der Gedenkstätte Bergen-Belsen und des Jüdischen Weltkongresses (World Jewish Congress) wurde nun ein Leitfaden zum Umgang mit Antisemitismus entwickelt. 

Das Projekt wurde vom L-DZ sowie den World Jewish Congress gefördert.

Die Handlungsempfehlungen sind hier (pdf. - nicht barrierefrei) abrufbar. 

01.02.2021

Neues Faltblatt zu Angeboten zur Einstiegsprävention und Ausstiegsförderung im Phänomenbereich Rechtsextremismus

Das Landes-Demokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium bietet im Rahmen der Einstiegsprävention & Ausstiegsförderung im Zusammenhang mit Rechtsextremismus verschiedene Serviceangebote an. Diese richten sich u. a. an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus Schule, Jugendhilfe, Jugendpflege, Vereinen, Verbänden, Justiz und Polizei.

Das Phänomen Rechtsextremismus und speziell die Zugehörigkeit zu rechtsextremen Zusammenhängen beschäftigen Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen und Ehrenamtliche aus verschiedenen Bereichen in vielfältiger Weise. Fragen, die in diesem Kontext immer wieder diskutiert werden, lauten bspw.:

  • Warum wenden sich junge Menschen der rechtsextremen Szene zu?
  • Kann rechtsextremen Szeneeinstiegen etwas entgegengesetzt werden?
  • Können Abwendungsprozesse vom Rechtsextremismus bereits gefördert werden, wenn bisher nur erste Schritte in Richtung rechtsextreme Szene unternommen wurden?

Im Landes-Demokratiezentrum wurden Informations-, Workshops und Beratungsangebote rund um diese Fragestellungen entwickelt. Zu diesen Angeboten steht jetzt ein Faltblatt sowohl zur Anforderung als auch zum Download bereit:

Faltblatt Einstiegsprävention/Ausstiegsförderung (pdf. - nicht barrierefrei)

29.01.2021

Neues Faltblatt des Landes-Demokratiezentrums Niedersachsen

Das L-DZ Niedersachsen hat ein neues Faltblatt veröffentlicht, in dem die Arbeit und die Angebote des L-DZ vorgestellt werden. Grundlegendes Ziel der vom L-DZ durchgeführten Maßnahmen ist die Stärkung der demokratischen Kultur im Land. Dazu gehört beispielsweise die Ausgestaltung einer landesweiten
funktionierenden Beratungs-, Informations- und Vernetzungsstruktur.

Wenn Sie Interesse an unseren kostenfreien Angeboten haben, können Sie sich jederzeit und unverbindlich an uns wenden. Wir sind für Sie im gesamten Land Niedersachsen tätig.

Weitere Informationen können Sie dem Faltblatt entnehmen.

20.01.2021

Ein Jahr nach Hanau - Förderaufruf für Kleinprojekte

Am 19.02.2021 ist der rassistische Anschlag in Hanau bei dem Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu getötet wurden, ein Jahr her.

Vor diesem Hintergrund ruft das Landes-Demokratiezentrum zur Einreichung von Kleinprojekten auf, die

  • die rassistischen Um- und Zustände thematisieren, die derartigen Taten Vorschub leisten.
  • die sich mit den Auswirkungen dieser oder anderer rassistischer Taten auf Angehörige, Überlebende bzw. auf von Rassismus betroffenen Personen auseinandersetzen. 
  • Rassismuskritische Inhalte vermitteln oder die Bedeutung rassismuskritischer Bildungsarbeit in den Blick nehmen.
  • Die Berichterstattung und gesellschaftliche Bewertung der Tat rassismuskritisch einordnen.

Nicht förderfähig sind Projekte, die sich vorrangig mit der Täterperspektive beschäftigen.

Das Wichtigste zur Antragsstellung:

  • Antragstellende sind gemeinnützige Träger
  • Pro Projekt können bis zu 2.500 € beantragt werden, eine geringe Eigenleistung muss eingebracht werden
  • Das Projekt dauert nicht länger als 6 Wochen.
  • Die Form der Projekte bzw. Aktivitäten ist frei wählbar.


Projektanträge, die sich auf diese außerplanmäßige Förderung beziehen, können laufend, letztmalig zum 17.03.2021, gestellt werden.  Eingereichte Anträge werden laufend von uns bearbeitet – in der Regel etwa innerhalb einer Woche.

Es gelten die Förderbestimmungen für die Kleinprojektförderung des L-DZ, sowie die Förderrichtlinie des Bundes.

Die Antragsformulare finden Sie hier.

 

Für Nachfragen:

Tel.: +49 511 120 8716

Email: kleinprojekte@ldz-niedersachsen.de

18.01.2021

Broschüre zu Antisemitismus in Niedersachsen erschienen

Das Landes-Demokratiezentrum hat eine Broschüre zu Antisemitismus in Niedersachsen veröffentlicht.  Darin erläutert die Politikwissenschaftlerin und Antisemitismusforscherin Dr. Dana Ionescu den Begriff des Antisemitismus und sensibilisiert anhand von Vorkommnissen in Niedersachsen für den Antisemitismus vor unserer eigenen Haustür. Weiterhin werden die drei Projekte vorgestellt, die mit Fördermitteln des Landes im Jahr 2020 unterstützt wurden. Durchgeführt wurden diese durch die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, den Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R. und die Amadeu Antonio Stiftung.

Die Broschüre enthält ein Doppelinterview mit dem Vorsitzenden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen und der Antisemitismusbeauftragten des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen. Beide verdeutlichen darin die Positionen jüdischer Akteurinnen und Akteure und erläutern ihre Anliegen gegenüber Staat und Gesellschaft.

In einem Kontaktteil werden Beratungsangebote aufgeführt, die Unterstützung für von Antisemitismus betroffene Personen anbieten. Dazu gehören u.a. die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und die Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Broschüre zum Download (pdf - nicht barrierefrei)

18.12.2020

Neues Faltblatt der Betroffenenberatung Niedersachen

Die Betroffenenberatung Niedersachsen veröffentlicht einen neuen Informationsflyer.

Betroffene, Angehörige und Zeug*innen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie Unterstützer*innen und Interessierte erhalten so die Möglichkeit, sich über Beratungsangebote zu informieren, Kontaktinformationen abzurufen oder direkt einen Termin mit den Berater*innen zu vereinbaren. Die Kontaktaufnahme ist dabei auch anonym möglich.

Das Angebot ist kostenlos, parteilich im Sinne der Betroffenen, vertraulich, mehrsprachig und unbürokratisch.

Für weitere Informationen anbei der Flyer

18.12.2020

Die Betroffenenberatung Niedersachsen ist unter www.betroffenenberatung.de im Netz erreichbar

Betroffene, Angehörige und Zeug*innen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie Unterstützer*innen und Interessierte erhalten so die Möglichkeit, sich über Beratungsangebote zu informieren, Kontaktinformationen abzurufen oder direkt einen Termin mit den Berater*innen zu vereinbaren. Die Kontaktaufnahme ist dabei auch anonym möglich. Neben der allgemeinen Information richtet sich die Website in erster Linie an Betroffene, Angehörige und Zeug*innen, die nach einem rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriff Unterstützung suchen. Ein anonymes Meldeformular bietet in Zukunft die Möglichkeit, An- und Übergriffe unabhängig von einer Beratungssituation mitzuteilen. Die Übersicht der gemeldeten Vorfälle wird dabei als interaktive Niedersachsenkarte aufbereitet.

Für weitere Informationen:

http://betroffenenberatung.de/

27.10.2020

Neues Faltblatt ‚Niedersächsische Angebote zum Ausstieg aus der rechtsextremen Szene‘

In Niedersachsen existieren vier Angebote zur Unterstützung von Ausstiegen aus der rechtsextremen Szene. ‚Distance – Ausstieg Rechts‘ und ‚RAUSzeit – Ausstiegshilfe Rechts‘ sind zivilgesellschaftlich organisiert und werden über das Landes-Demokratiezentrum im Landespräventionsrat mit Landes- und Bundesmitteln über das ‚Bundesprogramm Demokratie leben!‘ gefördert. Die ,AussteigerhilfeRechts‘, angesiedelt beim niedersächsischen Ambulanten Justizsozialdienst, und die ‚Aktion Neustart‘ des niedersächsischen Verfassungsschutzes sind ihre behördlichen Pendants. Jede dieser Ausstiegshilfen wirbt in eigener Verantwortung und Zuständigkeit für ihr Angebot. Werbemittel, die alle niedersächsischen Ausstiegsangebote in der Übersicht beinhalten, existierten bis dato nicht. Mit Mitteln und auf Einladung der ‚Koordinierungsstelle des Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte‘ wurde gemeinsam ein Faltblatt entwickelt, das eine solche Übersicht bereitstellt. Es steht in zwei geschlechtsspezifischen Versionen zum Download bereit:

05.08.2020

3. Antragsfrist Kleinprojekte

Für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, für eine lebendige und wehrhafte Demokratie braucht es die Selbstorganisation, Beteiligung und das Engagement der Zivilgesellschaft für die im Grundgesetz verankerten Werte und gegen Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt. Vor dem Hintergrund von Äußerungen, Bedrohungen und Angriffen, gegen Privatpersonen, Politiker*innen, oder Vereinen, die für eine pluralistische Gesellschaft eintreten, sowie zunehmender „Salonfähigkeit“ rassistischer und antidemokratischer Äußerungen stellt das Landesdemokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium Mittel für Kleinprojekte bereit, die diesen Entwicklungen etwas entgegensetzen. Ziel und Fördervoraussetzung ist es, zivilgesellschaftliches Engagement für eine offene, vielfältige und menschenrechtsorientierte Gesellschaft zu stärken. Gefördert werden daher Projekte und Aktivitäten, die

  • dazu beitragen, dass sich insbesondere junge Menschen für Menschenrechte und Demokratie und gegen Rassismus und Ausgrenzung einsetzen,
  • Hürden abbauen sich zu beteiligen oder zu engagieren,
  • demokratische Haltungen sichtbar machen und stärken
  • solidarisches Handeln fördern und/oder sichtbar machen,
  • die antisemitischen, rassistischen und anderen menschenfeindlichen Äußerungen oder Aktivitäten etwas entgegensetzen
  • Diskriminierungserfahrungen, Bedrohungen und/oder Angriffe sichtbar machen und/oder den Umgang mit solchen Erfahrungen thematisieren.

 

Förderfähig sind ausschließlich Projekte, die direkt auf einen oder mehrere dieser Punkte abzielen und die ihre Wirkung online und/oder im ländlichen Raum entfalten. Bei Projekten und Aktivitäten, die an eine bestimmte Zielgruppe gerichtet sind, muss diese Zielgruppe an Planung und Umsetzung beteiligt sein. Die Form der Projekte bzw. Aktivitäten ist frei wählbar.

 

Anträge können bis zum 28.09.2020 10 Uhr (Eingang postalisch beim LDZ) im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens gestellt werden.

 

Der Förderaufruf im Ganzen (nicht barrierefrei). 

FAQs Kleinprojekte

Antragsformular für Kleinprojekte

Kosten- und Finanzierungsplan

Merkblatt für Antragsstellende

Merkblatt Öffentlichkeitsarbeit

 

Es gilt die Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Demokratie Leben!".