Aktuelles

Hier finden Sie Informationen zu unseren Projekten, Workshops und Beratungsangeboten. 

19.01.2022

Förderaufruf Präventionsmaßnahme „Antisemitismus als Herausforderung muslimischer Communities“ jetzt online

Mit zusätzlichen Mitteln für das Förderjahr 2022 soll eine Präventionsmaßnahme im Bereich „Antisemitismus als Herausforderung für muslimische Communities“ gefördert werden. Ziel dieses Förderaufrufes ist eine differenzierte Betrachtung und Bearbeitung des Phänomens Antisemitismus als Herausforderung für muslimische Communities. Einseitige und generalisierende Zuschreibungen gilt es zu vermeiden. Vielmehr soll im Rahmen von zielgruppenspezifischen Angeboten für die Multikomplexität und Multikausalität von Antisemitismus sensibilisiert und über die Instrumentalisierung von Religion, politischen Konflikten sowie über die gezielte Konstruktion von Juden als Feindbild, u. a. durch islamistische Akteure, aufgeklärt werden.

Rückfragen hierzu an: menno.preuschaft@mj.niedersachsen.de

Antragsformular (pdf. - nicht barrierefrei)

Förderaufruf (pdf. - nicht barrierefrei)

05.01.2022

Neue Broschüre des L-DZ "Neue Wege finden"

Der Themenbereich Prävention religiös-begründeter Radikalisierung im Landes-Demokratiezentum hat eine neue Broschüre mit dem Titel "Neue Wege finden- aktuelle Formen islamistischer Agitation" veröffentlicht. Diese Broschüre widmet sich vergleichsweise neuen Phänomenen im deutschsprachigen
Islamismus, die hier als islamistisch-konnotierter Populismus und islamistisch-konnotierter Aktivismus bezeichnet werden. Neben der exemplarischen Beschreibung dieser Phänomene und Hinweisen zu möglichen Umgangsformen mit ihnen, thematisiert die Broschüre in einem ersten Teil auch, weshalb aus Sicht der primärpräventiven Arbeit eine begriffliche Differenzierung notwendig ist und weshalb wir im Kontext unseres Präventionsverständnisses
von Radikalisierung sprechen – und nicht von Extremismus.

Sie steht hier als Download zur Verfügung und kann auch als Printausgabe beim L-DZ bezogen werden. 

Für weitere Nachfragen: islam@ldz-niedersachsen.de

23.12.2021

Auswirkungen von Verschwörungsmythen und rechtsoffenen Corona-Protesten auf die demokratische Zivilgesellschaft

Fackelaufzug zum Haus von Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, aggressive Proteste in mehreren Städten an den ersten beiden Dezemberwochenenden: Antidemokratisch eingestellte Gruppen gehen weiterhin gegen die Corona-Politik auf die Straßen und zeigen sich militanter. Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) analysiert in einem Policy Paper die Entwicklungen der verschiedenen Milieus und formuliert Handlungsempfehlungen für die demokratische Zivilgesellschaft.

Das BMB-Policy Paper blickt umfassend auf die Auswirkungen der Corona-Protestformen im Jahr 2021 zurück und stellt eine breite Perspektive unserer Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern zusammen. Somit finden die jüngsten Protestereignisse nur schlaglichtartig Eingang in die Analyse zu den Auswirkungen der Corona-Proteste auf die Zivilgesellschaft. Ziel dieses Policy Papers ist, zur Stärkung der Zivilgesellschaft beizutragen: Wie agiert die Zivilgesellschaft angesichts der Corona-Krise, welche Möglichkeiten der Intervention hat sie im Umgang mit (aggressiven und bedrohlichen) Protesten und wie steht es um ihre Überlastung? Diese Fragen beantworten wir auf Basis der Erfahrungen unserer Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern. 

Ihre Beobachtungen zeigen: Die Teilnahme bei Demonstrationen hat zwar über den Sommer zunächst abgenommen. Aber es gibt einen „harten Kern“, der gezielt mit der rechtsextremen Szene kooperiert und sich zunehmend gewaltbereit zeigt. Aktuell steigen die Teilnahmezahlen wieder stark an, die diskutierte „Impfpflicht“ wirkt offenbar mobilisierend. Zudem hat der militante Kreis seine Angriffsflächen erweitert: Schulen, Rathäuser, Landtage und Impfzentren erfahren teils „flashmobartige“, teils gefährdende Übergriffe. Gleichzeitig zeigen die Gegenproteste der engagierten demokratischen Zivilgesellschaft Ermüdungserscheinungen. Denn viele Engagierte halten sich an die Corona-Regeln, was die Organisation von großen Zusammenkünften erschwert.

Für den Umgang mit der Protestszene und Verschwörungserzählungen hält das Policy Paper konkrete Tipps bereit. „Die Zivilgesellschaft zeigt ein gesteigertes Interesse an der Auseinandersetzung mit der komplexen Verschwörungsthematik, um sich gerade für Konflikte im persönlichen Umfeld zu wappnen. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus ist für diese Fragestellungen ansprechbar und verweist bei Bedarf nach psycho-sozialer Unterstützung an andere lokale Beratungseinrichtungen“, sagt Heiko Klare, Sprecher des BMB.

https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2021/12/2021-12-14_BMB_Policy-Paper_Corona-Proteste.pdf (pdf. - nicht barrierefrei)

08.11.2021

"Neue Autorität" als Mittel des Umgang mit Konflikten um Meinungs- und Religionsfreiheit, Radikalisierung und anti-muslimischem Rassismus

Neue Folge der Podcast-Reihe "PINs" jetzt hier online!

 

Folge 3 widmet sich dem Konzept der "Neuen Autorität" und wie dieses im pädagogischen Kontext helfen kann, mit problematischem Verhalten und Aussagen umzugehen.

 

Das Konzept der Neuen Autorität geht v.a. auf den israelischen Psychologieprofessor Haim Omer zurück.

PINs steht für "primärpräventive Intervention Niedersachsen" und bietet Fachkräften im schulischen wie außerschulischen Bereich Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit Konfliktlinien in den Bereichen 

  • religiös-begründete Radikalisierung
  • anti-muslimischer Rassismus
  • Konflikte zwischen Religions- und Meinungsfreiheit 
25.10.2021

Argumentationstrainings gegen Rechtsextremismus

IBIS e.V. aus Oldenburg bietet bis Dezember 2021 digitale Argumentationstrainings mit unterschiedlichen Schwerpunkten an:

Argumentationstraining gegen Rassismus: 29.10. 16-19:30 und 30.10. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen: 12.11. 16-19:30 und 13.11. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Sexismus, Antifeminismus und Rechtsextremismus: 19.11. 16-19:30 und 201.11. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Rassismus: 26.11. 16-19:30 und 27.11. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Sexismus, Antifeminismus und Rechtsextremismus: 3.12. 16-19:30 und 4.12. 10-13:30

Argumentationstraining gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen: 10.12. 16-19:30 und 11.12. 10-13:30

 

Die Veranstaltungen bieten ein niedrigschwelliges Angebot aus einer diskriminierungskritischen Perspektive. Somit sind keine Vorkenntnisse für die Teilnahme notwendig.

Neben einem inhaltlichen Einstieg, in dem Begrifflichkeiten und wichtige Informationen geteilt werden, geht es im Hauptteil darum verschiedene Argumentationsstrategien zu erarbeiten, mit Hilfe derer auf diskriminierende Aussagen reagiert werden können. So werden zunächst wichtige Begriffe und die Entstehung und Reproduktion von diskriminierenden Äußerungen und Handlungen, die beispielsweise rassistisch, sexistisch oder antisemitisch sind. Danach werden Handlungsstrategien erarbeitet, um diesen Äußerungen entgegen zu treten, die in einer anschließenden Gruppenübung angewendet werden können.

Melden Sie sich gerne unter veranstaltung@ibis-ev.de mit Name, Adresse in Niedersachsen und Telefonnummer bei uns an. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den Regelungen zu Änderungen und Stornierung zu. Kosten liegen bei 10-60€ nach Selbsteinschätzung. Alle Trainings werden digital durchgeführt, sodass es Menschen aus ganz Niedersachsen möglich ist, teilzunehmen. Bei Bedarf bieten wir technische Unterstützung an.

Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

 

Disclaimer: Wir behalten uns vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen (gem. §13 Niedersächsisches VersG). Das heißt, wir verwehren Personen den Zutritt zur Veranstaltung, wenn sie neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

21.10.2021

Netzwerk lokaler Fachstellen der Radikalisierungsprävention

„Lokal vernetze Radikalisierungsprävention“: Der Vortrag im Rahmen des DPT über lokal-spezifische Prävention von Islamismus und antimuslimischem Rassismus ist jetzt online abrufbar. Das Netzwerk lokaler Fachstellen der Radikalisierungsprävention wird gefördert vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

https://m.youtube.com/watch?v=Appd92WbM10

 

 

13.10.2021

Informationsbroschüre "Rechtsextreme im Geheimen"

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen hat in Kooperation mit Arbeit und Leben die Informationsbroschüre "Rechtsextreme im Geheimen" herausgegeben, in der es um die Auseinandersetzung mit den völkischen Ludendorffer und ihr Umfeld geht.

Broschüre runterladen

13.10.2021

Verantwortung übernehmen im Norden / Kurs halten im Norden ?

Seit zwei Jahrzehnten befasst sich der Kooperationsverbund „Verantwortung übernehmen im Norden“ in seinen Fachtagungen mit den Themen Rechtsextremismus und Demokratiestärkung. 2021 wollen wir Bilanz ziehen und 20 Jahre Zusammenarbeit der Partnerinnen und Partner in den fünf norddeutschen Bundesländern in den Fokus nehmen: Welche Impulse gingen von den Veranstaltungen aus? Was hat sich in der Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Phänomenen verändert? Wo liegen Potenziale für die weitere Entwicklung?

 

Neben Vorträgen von Andreas Speit, Lan Böhm und Karolin Schwarz sind unter anderem acht Austauschforen zu verschiedenen Themenbereichen vorgesehen. Im Abschlussvortrag wird Dr. Mark Terkessidis Perspektiven und Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung der Rechtsextremismusprävention aufzeigen.

 

Die Veranstaltung wird online über die Plattform Zoom durchgeführt.

 

Kurs halten im Norden? Strategien gegen Rechtsextremismus in der Diskussion

5. November 2021, 10 bis 15 Uhr, Online

 

Anmelden können Sie sich über die Veranstaltungsseite:

www.verantwortung2021.de

 

Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Präventionsarbeit aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Polizei, an Vertreterinnen und Vertreter kommunaler Präventionsräte und Partnerschaften für Demokratie sowie weiteren Projekten aus den Bundesprogrammen „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“, an Personen aus der Wissenschaft, den Gewerkschaften und Verbänden sowie andere Interessierte.

Für weite Informationen können Sie auch hier klicken

 

22.07.2021

Vergabe: Durchführung eines Gutachtens: "Die Rolle von migrantischen Selbstorganisationen im Bereich der Prävention"

Frist zur Einreichung von Angeboten: 08.09.2021
Wert: 10.000 €


Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) führt zur Durchführung eines Gutachtens zum Thema „Die Rolle von migrantischen Selbstorganisationen im Bereich der Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (hier insb. sogenannter Islamismus) und der Demokratieförderung in Niedersachsen“
ein Vergabeverfahren durch. Ziel des Verfahrens ist es, für das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen zu beleuchten, wie Moscheevereine und/oder Migrant*innen-Selbstorganisationen Präventions- oder Demokratieförderungsprojekte umsetzen könnten.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung

12.07.2021

Neues Podcast Angebot im Bereich "Prävention religiös-begründete Radikalisierung und anti-muslimischer Rassismus"

https://soundcloud.com/user-324625233/pins-folge-1  

Mit einer ersten Folge rund um das Thema Konfliktlinien zwischen Religions- und Meinungsfreiheit startet das L-DZ gemeinsam mit den lokalen Fachstellen und dem Träger beRATen e.V. sein Podcastformat

"PINs"

PINs steht für "primärpräventive Intervention Niedersachsen" und bietet Fachkräften im schulischen wie außerschulischen Bereich Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit Konfliktlinien in den Bereichen 

  • religiös-begründete Radikalisierung
  • anti-muslimischer Rassismus
  • Konflikte zwischen Religions- und Meinungsfreiheit