Aktuelles

05.08.2020

3. Antragsfrist Kleinprojekte

Für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, für eine lebendige und wehrhafte Demokratie braucht es die Selbstorganisation, Beteiligung und das Engagement der Zivilgesellschaft für die im Grundgesetz verankerten Werte und gegen Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt. Vor dem Hintergrund von Äußerungen, Bedrohungen und Angriffen, gegen Privatpersonen, Politiker*innen, oder Vereinen, die für eine pluralistische Gesellschaft eintreten, sowie zunehmender „Salonfähigkeit“ rassistischer und antidemokratischer Äußerungen stellt das Landesdemokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium Mittel für Kleinprojekte bereit, die diesen Entwicklungen etwas entgegensetzen. Ziel und Fördervoraussetzung ist es, zivilgesellschaftliches Engagement für eine offene, vielfältige und menschenrechtsorientierte Gesellschaft zu stärken. Gefördert werden daher Projekte und Aktivitäten, die

  • dazu beitragen, dass sich insbesondere junge Menschen für Menschenrechte und Demokratie und gegen Rassismus und Ausgrenzung einsetzen,
  • Hürden abbauen sich zu beteiligen oder zu engagieren,
  • demokratische Haltungen sichtbar machen und stärken
  • solidarisches Handeln fördern und/oder sichtbar machen,
  • die antisemitischen, rassistischen und anderen menschenfeindlichen Äußerungen oder Aktivitäten etwas entgegensetzen
  • Diskriminierungserfahrungen, Bedrohungen und/oder Angriffe sichtbar machen und/oder den Umgang mit solchen Erfahrungen thematisieren.

 

Förderfähig sind ausschließlich Projekte, die direkt auf einen oder mehrere dieser Punkte abzielen und die ihre Wirkung online und/oder im ländlichen Raum entfalten. Bei Projekten und Aktivitäten, die an eine bestimmte Zielgruppe gerichtet sind, muss diese Zielgruppe an Planung und Umsetzung beteiligt sein. Die Form der Projekte bzw. Aktivitäten ist frei wählbar.

 

Anträge können bis zum 28.09.2020 10 Uhr (Eingang postalisch beim LDZ) im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens gestellt werden.

 

Der Förderaufruf im Ganzen (nicht barrierefrei). 

FAQs Kleinprojekte

Antragsformular für Kleinprojekte

Kosten- und Finanzierungsplan

Merkblatt für Antragsstellende

Merkblatt Öffentlichkeitsarbeit

 

Es gilt die Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Demokratie Leben!".

28.07.2020

Kooperationspartner*innen für Informationsveranstaltungen gesucht!

Der Erhalt der offenen, vielfältigen und solidarischen Gesellschaft und des demokratischen Zusammenlebens sowie das aktive Eintreten für die im Grundgesetz verankerten Werte sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben die nur gemeinschaftlich gelöst werden können. Unabdingbar ist dabei die Selbstorganisation, Beteiligung und das Engagement der Zivilgesellschaft und das Ansetzen an den Herausforderungen, Problemen und Bedürfnissen vor Ort. Insbesondere gilt dies in Regionen in denen die bestehenden Angebote aufgrund großer Distanzen, fehlender städtische Zentren oder aktiver lokaler Strukturen schwerer erreichbar und/oder weniger bekannt sind.

Das Landes-Demokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium sucht daher Kooperationspartner*innen (gemeinnützige Träger, Kommunen, Bündnisse oder kommunale Präventionsräte, bevorzugt aus ländlichen Gebieten) zur gemeinsamen Durchführung von (digitalen) Informationsveranstaltungen zu den Themen regionsspezifische Herausforderungen der demokratischen Gesellschaft, Hass im Netz/Rechtsextremismus online, Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungsideologien, Völkische Siedler*innen, Rechtsextreme Szenen in spezifischen Regionen.

Weitere Informationen finden Sie im Kooperationsaufruf und im Formular zum Kooperationsanliegen.

 

Kontaktdaten für Fragen und Rücksprachen sowie zur Abgabe des Kooperationsanliegens:

Landes-Demokratiezentrum im niedersächsischen Justizministerium

Siebstraße 4

30171 Hannover

achim.broehenhorst@ldz.niedersachsen.de

0511 120 8719  

28.07.2020

Neuer Image-Film des 'Nordverbund Ausstieg Rechts'

Mit zusätzlichen Mitteln, die das Land Niedersachsen in diesem Jahr bereit stellt, fördert das Landes-Demokratiezentrum ein weiteres Angebot zur Unterstützung von Ausstiegen aus der rechtsextremen Szene. Eine zivilgesellschaftliche Ausstiegshilfe existiert bislang vor allem für den Bereich Südniedersachsen durch das Beratungsangebot der „Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt – Zentrum Demokratische Bildung“. Seit dem 1. Juli 2020 ist zusätzlich auch das Projekt „Distance – Ausstieg Rechts“ von Oldenburg aus aktiv. Das Angebot richtet sich an Personen, die sich als Teil der rechtsextremen Szene verstehen und über einen Ausstieg nachdenken bzw. bereits den Entschluss gefasst haben der Szene den Rücken zu kehren. Die Ausstiegsberaterinnen und -berater von „Distance – Ausstieg Rechts“ arbeiten vertraulich und aufsuchend. Die Inanspruchnahme des Beratungsangebotes ist kostenfrei. Interessierte können sich ab sofort unter der E-Mail-Adresse info@distance-ausstieg-rechts.de an die Beratungsstelle wenden.

Der ‚Nordverbund Ausstieg Rechts‘ ist das Netzwerk der zivil­gesellschaftlichen Distanzierungs- und Ausstiegsprogramme der norddeutschen Bundesländer. Dieser hat einen Image-Film erstellen lassen, der über die Angebote und die Arbeit des Nordverbundes informiert. Auch die durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen geförderten zivilgesellschaftlich organisierten Ausstiegsangebote bzw. -träger in Niedersachsen werden darin benannt; die ARUG als Gründungsmitglied des Nordverbundes und das erst seit diesem Monat bestehende Angebot von ‚Distance – Ausstieg Rechts‘. Abzurufen sind die Filme auf dem Youtube-Kanal des Nordverbundes: https://www.youtube.com/channel/UCD-eIizQvytztkIJwfA6gfg/ 

10.07.2020

Beratung für Betroffene rechter Gewalt neu aufgestellt

Künftig drei Regionalbüros für Unterstützung nach rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Übergriffen

Das Niedersächsische Justizministerium stellt die Beratung für Betroffene rechter Gewalt neu auf. Die Beratung wird künftig regionalisiert und auf drei Büros im Land verteilt. Dafür werden in diesem Jahr aus Landes- und Bundesmitteln bis zu 150.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Justizministerin Barbara Havliza: „Es ist ein sehr wichtiges Signal, dass die Beratungsarbeit flächendeckend in ganz Niedersachsen umgesetzt wird, um Betroffene professionell zu unterstützen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Ich begrüße es deshalb sehr, dass wir künftig in drei Regionen des Landes über eine niedrigschwellige und proaktive Betroffenenberatung verfügen. Diese richtet sich auch an Angehörige, Bekannte sowie Zeuginnen und Zeugen rechtsextremer Gewalttaten. Die Prävention und die Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus bilden eine drängende und anhaltende Herausforderung für Staat und Gesellschaft.“

Die neu aufgestellten Regionalbüros für die Betroffenenberatung sind:

Exil e.V. - Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. für die Region Nord-West Niedersachsen mit dem Projekt: „Name it! - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt / Region Nordwest-Niedersachsen“

Christliches Jugenddorfwerk CJD Nienburg e.V. für die Region Nord-Ost Niedersachsen mit dem Projekt: „G.i.G. (Genug ist genug) - Professionelle Unterstützung für Betroffene von Hasskriminalität in Niedersachen Nord Ost“

Asyl e.V. Migrationszentrum Hildesheim für die Region Süd Niedersachsen mit dem Projekt: „Heads up! - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt /Region Südniedersachsen“

Havliza: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft. Die rechtsextremistisch motivierten Gewaltverbrechen von Halle und Hanau waren nicht nur gezielte Angriffe auf unseren Rechtsstaat, sondern auch auf unser demokratisches und friedliches Zusammenleben. Umso wichtiger ist es, dass wir Betroffenen rechtsextremer Übergriffe schützend zur Seite stehen.“

Die Förderung der Beratungsstellen hat am 3. Juli 2020 begonnen. Bei der weiteren Gestaltung und Etablierung eines gemeinsamen Profils und dem Ausbau der Reichweite der Betroffenenberatung erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Landes-Demokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium, mit Expertinnen und Experten der Mobilen Beratung sowie mit Trägern, Initiativen und Einzelpersonen, die sich vor allem gegen Rechtsextremismus engagieren.

Weitere Informationen und Kontaktadressen finden Sie hier:

https://ldz-niedersachsen.de/nano.cms/ldz

03.07.2020

Förderaufruf - Antidiskriminierungsberatung NEUE ANTRAGSFRIST!

Antidiskriminierungsberatung dient nicht nur der Durchsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sondern ist vor allem ein Angebot für Betroffene um Diskriminierungserfahrungen zu bearbeiten und ggf. rechtliche Schritte einzuleiten um das Recht auf Respekt und Gleichbehandlung einzufordern.

Da es wichtig ist, niedrigschwellige, dezentrale Anlaufstellen vor Ort zu schaffen, wird mit dem beiefügten Förderaufruf der Aufbau weiterer lokaler Antidiskriminierungsberatungsstellen gefördert. 

Anträge sind bis zum 01.09.2020 schriftlich beim L-DZ einzureichen. 

 

Föderaufruf - Aufbau von Antidiskriminierungsberatungsangeboten in Niedersachsen

Antragsformular 

Kosten & Finanzierungsplan

Hinweise zu Verwaltungskostenpauschale

 

01.07.2020

Stellungnahme der lokalen Fachstellen und der Mobilen Beratung zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus

Aus Anlass des jährlichen Aktionstags gegen Antimuslimischen Rassismus haben die lokalen Fachstellen Radipraev (Göttingen), Radius (Hildesheim) und Präsenz sowie die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. Diese findet sich unter

 

https://www.radius-hildesheim.de/aktuelles/news-detail/news-title/stellungnahme-zum-1-juli-aktionstag-gegen-antimuslimischen-rassismus-21666/

 

http://www.ifak-goettingen.de/migration-und-bildung/radipraev/aktuelles/634-stellungnahme

 

Die Fachstellen PRÄSENZ, Radius und Radipraev sowie die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus - für Demokratie werden vom Landes-Demokratiezentrum mit Mitteln des BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" als niedrigschwellige Beratungs- und Präventionsangebote gefördert.

16.06.2020

Antisemitismus vorbeugen, Zivilgesellschaft stärken! Drei neue Projekte werden gefördert.

Das Landes-Demokratiezentrum fördert im laufenden Jahr 2020 drei Projekte zur Umsetzung in Niedersachsen gehen Antisemitismus. Dazu stehen insgesamt 75.000 Euro zur Verfügung.

 

Um diese drei Projekte geht es:


- Der Landesverband Israelitischer Kultusgemeinden in Niedersachsen wird ein Projekt zur Stärkung des Dialogs jüdischer und nicht-jüdischer Niedersachsen umsetzen. Das Projekt zielt insbesondere auf die Sichtbarmachung heutigen jüdischen Lebens in Niedersachsen.


- Im Bereich des Fußballs ist eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus unter den Fans der großen Profivereine wie auch im Amateurbereich geboten. Hierauf reagiert die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, die eine Förderung für die Erhebung und Entwicklung von Präventionsmaßnahmen im Bereich des Fußballs erhält. Das Projekt hat das Potential über den Breitensport eine große Zahl an Personen zu erreichen und für zeitgenössische Formen des Antisemitismus zu sensibilisieren, sowie antisemitische Haltungen zu bekämpfen oder ihrer Entstehung vorzubeugen.


- Als drittes Projekt wird die Einrichtung einer Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (abgekürzt „RIAS“) für das gesamte Gebiet Niedersachsens unterstützt. Aufgebaut wird sie durch die Amadeu-Antonio-Stiftung in Kooperation mit der Hochschule Hannover. Neben der Herstellung von Vergleichbarkeit mit den Entwicklungen in anderen Bundesländern kann die Arbeit der RIAS die von den polizeilichen Statistiken nicht erfassten Vorkommnisse unterhalb strafrechtlicher Relevanz sichtbar machen, eine Grundlage für weitere präventive Maßnahmen bieten und niedersächsischen Jüdinnen und Juden ebenso wie der gesamten Bevölkerung ein niedrigschwelliges Angebot zur Meldung entsprechender Vorkommnisse anbieten.

 

 

29.05.2020

2. Antragsfrist für Kleinprojekte - Demokratie braucht Engagement

Für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, für eine lebendige und wehrhafte Demokratie braucht es die Selbstorganisation, Beteiligung und das Engagement der Zivilgesellschaft für die im Grundgesetz verankerten Werte und gegen Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt. Vor dem Hintergrund von Äußerungen, Bedrohungen und Angriffen, gegen Privatpersonen, Politiker*innen, oder Vereinen, die für eine pluralistische Gesellschaft eintreten, sowie zunehmender „Salonfähigkeit“ rassistischer und antidemokratischer Äußerungen stellt das Landesdemokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium Mittel für Kleinprojekte bereit, die diesen Entwicklungen etwas entgegensetzen. Ziel und Fördervoraussetzung ist es, zivilgesellschaftliches Engagement für eine offene, vielfältige und menschenrechtsorientierte Gesellschaft zu stärken. Gefördert werden daher Projekte und Aktivitäten, die

  • dazu beitragen, dass sich insbesondere junge Menschen für Menschenrechte und Demokratie und gegen Rassismus und Ausgrenzung einsetzen,
  • Hürden abbauen sich zu beteiligen oder zu engagieren,
  • demokratische Haltungen sichtbar machen und stärken
  • solidarisches Handeln fördern und/oder sichtbar machen,
  • die antisemitischen, rassistischen und anderen menschenfeindlichen Äußerungen oder Aktivitäten etwas entgegensetzen
  • Diskriminierungserfahrungen, Bedrohungen und/oder Angriffe sichtbar machen und/oder den Umgang mit solchen Erfahrungen thematisieren.

 

Förderfähig sind ausschließlich Projekte, die direkt auf einen oder mehrere dieser Punkte abzielen und die ihre Wirkung online und/oder im ländlichen Raum entfalten. Bei Projekten und Aktivitäten, die an eine bestimmte Zielgruppe gerichtet sind, muss diese Zielgruppe an Planung und Umsetzung beteiligt sein. Die Form der Projekte bzw. Aktivitäten ist frei wählbar.

 

Anträge können bis zum 31.07.2020 10 Uhr (Eingang postalisch beim LDZ) im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens gestellt werden.

 

Der Förderaufruf im Ganzen (nicht barrierefrei). 

FAQs Kleinprojekte

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Es gilt die Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Demokratie Leben!".

02.04.2020

Förderaufruf für den Handlungsbereich zivilgesellschaftliche Distanzierungs- und Ausstiegsberatung.

Das Bundesprogramms „Demokratie leben!“ 2020-24 ermöglicht die Förderung zivilgesellschaftlicher Beratungsangebote in den jeweiligen Bundesländern. Das Landes-Demokratiezentrum (L-DZ) im niedersächsischen Justizministerium hat die Aufgabe, diese zu koordinieren und die entsprechenden Fördermittel an zivilgesellschaftliche Träger weiterzuleiten. Das L-DZ prüft und genehmigt die Anträge, koordiniert die Mittelweiterleitung, fördert den Kontakt zu relevanten Landesstrukturen sowie die fachliche Weiterentwicklung der Berater*innen und organisiert landesweite Netzwerktreffen zu ausgewählten Themen, Zielgruppen und/oder aktuellen Problemlagen. Niedersächsische zivilgesellschaftliche Träger können sich für die Förderung im Rahmen des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ beim L-DZ im niedersächsischen Justizministerium bewerben. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuwendungsbescheids durch das Niedersächsische Justizministerium vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel durch Bund und Land.

Der vorliegende Förderaufruf bezieht sich auf den Handlungsbereich zivilgesellschaftliche Distanzierungs- und Ausstiegsberatung.

 

Förderaufruf

Antragsformular & Kosten- und Finanzierungsplan

01.04.2020

Demokratie braucht Engagement - Förderaufruf für Kleinprojekte

Für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, für eine lebendige und wehrhafte Demokratie braucht es die Selbstorganisation, Beteiligung und das Engagement der Zivilgesellschaft für die im Grundgesetz verankerten Werte und gegen Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt. Dies gilt insbesondere in einer zunehmend digitalisierten Welt. Vor dem Hintergrund von Äußerungen, Bedrohungen und Angriffen, gegen Privatpersonen, Politiker*innen, oder Vereinen, die für eine pluralistische Gesellschaft eintreten, sowie zunehmender „Salonfähigkeit“ rassistischer und antidemokratischer Äußerungen stellt das Landesdemokratiezentrum im Niedersächsischen Justizministerium Mittel aus dem Bundesprogramm "Demokratie Leben!" für Kleinprojekte bereit, die diesen Entwicklungen etwas entgegensetzen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliches Engagement für eine offene, vielfältige und menschenrechtsorientierte Gesellschaft zu stärken. Gefördert werden daher Projekte und Aktivitäten, die

  • dazu beitragen, dass sich (insbesondere junge) Menschen für Menschenrechte und Demokratie einsetzen,
  • Hürden abbauen sich zu beteiligen oder zu engagieren,
  • demokratische Haltungen fördern und/oder sichtbar machen,
  • solidarisches Handeln fördern und/oder sichtbar machen,
  • die antisemitischen, rassistischen und anderen menschenfeindlichen Äußerungen oder Aktivitäten etwas entgegensetzen
  • Diskriminierungserfahrungen, Bedrohungen und/oder Angriffe sichtbar machen und/oder den Umgang mit solchen Erfahrungen thematisieren.

 

Anträge können bis zum 04.05.2020 im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens gestellt werden. Weitere Antragsfristen im Laufe des Kalenderjahres sind vorbehaltlich verfügbarer Mittel geplant.

 

Der Förderaufruf im Ganzen (nicht barrierefrei). 

Antragsformular für Kleinprojekte

Kosten- und Finanzierungsplan

Merkblatt für Antragsstellende

Merkblatt Öffentlichkeitsarbeit

 

Es gilt die Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Demokratie Leben!".