Landesweites Netzwerk lokaler Fachstellen (religiös-begründete Radikalisierung)

Seit Herbst 2017 fördert das Landes-Demokratiezentrum zwei, bzw. seit August 2018 drei, lokale Fachstellen im Phänomenbereich universelle Prävention religiös-begründeter Radikalisierung (hier: sogenannte islamistische Radikalisierung) und antimuslimischen Rassismus. Die Fachstellen in Hildesheim (radius), Osnabrück (Präsenz) und Göttingen (radipräv) sind niedrigschwellige Erstanlaufstellen bei Fragen, Problemlagen und Beratungsbedarfen zu den genannten Phänomenen. Sie führen verschiedene Bildungsangebote durch und sind vor Ort mit anderen wichtigen Akteur*innen, bspw. Moscheen oder Schulen, vernetzt. Durch ihre sozialräumliche Anbindung stellen die Fachstellen einen wichtigen Beitrag zur lokalen Präventionsarbeit dar.

Unterstützt werden die Fachstellen seit September 2019 durch eine verknüpfende Personalstelle beim landesweiten Fachträger im Themenfeld – beRATen e.V. Sinn und Zweck dieser Personalstelle ist nicht nur bei Radikalisierungs(verdachts)fällen einen schnellen Übergang zu gewährleisten, sondern vor allem auch den Wissenstransfer von der Landesebene in die Fläche und von der Fläche in die Landesebene weiter zuverbessern. Zusammen mit dem Fachstellen bildet die verknüpfende Personalstelle so ein Netzwerk, dass vor allem im Bereich der universellen Prävention an der Schnittstelle zur selektiven Prävention tätig ist. Die Arbeit der Fachstellen wird in einem Anfang 2021 erscheinenden Handbuch dargestellt.

 

Zu den Webauftritten und Kontaktdaten der Fachstellen: 

 

radius

Logo Fachstelle radius

 

RadiPräv

Logo Fachstelle Radipraev

 

Präsenz

Logo Fachstelle Präsenz

 

Kontakt L-DZ: 

Bei Fragen zum Netzwerk oder Themenkomplex religiös-begründete (sog. islamistische) Radikalisierung: 
E-Mail: islam@ldz-niedersachsen.de

Tel.: +49 511 120 8714  oder +49 511 120 8716