Beratung

Wir bieten Beratung rund um die Themenbereiche Vorbeugung von Hinwendungen zur rechtsextremen Szene und Förderung früher Abwendungsprozesse an:

  • Warum wenden sich junge Menschen der rechtsextremen Szene zu und wie kann dem auf praktischer Ebene entgegengewirkt werden?
  • Warum wenden sich Menschen wieder vom Rechtsextremismus ab? Und wie können im eigenen Tätigkeitsumfeld alltagsnah Impulse gesetzt werden, um Abwendungen, möglichst frühzeitig unterstützen zu können – ohne jedoch selbst Ausstiegsarbeit leisten zu müssen?

Der Alltag mit jungen Menschen, die mit der rechtsextremen Szene assoziiert werden, kann herausfordernd sein. Professionell Helfende sind in der Interaktion mit betreffenden Personen mit verschiedenen Rollen, Rollenerwartungen und Aufträgen belegt. Es gilt, den Bedarfen der adressierten Menschen gerecht zu werden. Daneben soll den eigenen professionellen Ansprüchen und den Aufträgen der eigenen Institution ebenso entsprochen werden wie möglicherweise auch den Anforderungen des engeren oder erweiterten sozialen und gesellschaftlichen Umfeldes. Diese Gemengelage hat das Zeug zur Überforderung.

Unser Angebot ist ausgelegt für Fachkräfte und Ehrenamtliche aus Schule, Jugendhilfe, Jugendpflege, Vereinen, Verbänden, Justiz und Polizei, die mit jungen Menschen mit Rechtsextremismusbezug in Kontakt stehen. Wir bieten diesen Menschen Beratungsangebote. Im Zentrum der Beratung steht nicht nur die Frage nach der Haltung, mit der herausfordernden Jugendlichen begegnet werden kann. Vielmehr werden auch die Bedarfe der Beratungsnehmenden in Bezug auf den Umgang mit Jugendlichen mit Rechtsextremismusbezug fokussiert. Diese werden vor dem Hintergrund professioneller, institutioneller und persönlicher Ressourcen in den Mittelpunkt der Beratung gestellt. Gemeinsam erarbeiten wir in der Beratungssituation Handlungsstrategien und -optionen, als belastend wahrgenommene Situationen unter Aufrechterhaltung der Beziehungen zu betreffenden Jugendlichen konstruktiv gestalten zu können.

Das hier skizzierte Beratungsangebot kann kostenfrei in Anspruch genommen werden. Beratungen finden finden sowohl telefonisch als auch vor Ort bei den Anfragenden statt.

Kontakt
Landes-Demokratiezentrum beim Landespräventionsrat Niedersachsen
Stefan Tepper

Torhaus am Aegi
Siebstraße 4
30171 Hannover

Telefon 0511 1208711
Telefax 0511 99 1208711
E-Mail stefan.tepper@ldz.niedersachsen.de
Weg www.ldz-niedersachsen.de