Aktuelles

17.05.2018

Interessenbekundungsverfahren zur Förderung einer lokalen Präventionstelle gegen salafistische Radikalisierung und Islamfeindlichkeit

Im letzten Jahr wurden zwei durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen geförderte lokale Präventionsstellen in Hildesheim und Osnabrück geschaffen. Diese Präventionsstellen bieten ein dringend benötigtes niedrigschwelliges und den lokalen Bedarfen vor Ort angepasstes Angebot. Sie leisten sowohl Vernetzung und Koordinierung von mit dem Themenfeld befassten Akteuren und Institutionen als auch Sensibilisierung, Information und Stärkung der Handlungsfähigkeit möglicherweise betroffener Sozialraumakteure und eine laufende Evaluation und Evaluationsunterstützung von lokalen präventiven Maßnahmen im Phänomenbereich.

Im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus wurden den Landes-Demokratiezentren nun zusätzliche Mittel für Projekte gegen islamistischen Extremismus zur Verfügung gestellt. In Niedersachsen beabsichtigt das Landes-Demokratiezentrum mit diesen zusätzlichen Mitteln das Netzwerk lokaler Präventionsstellen gegen salafistische Radikalisierung und Islamfeindlichkeit auszubauen.

Dazu werden interessierte zivilgesellschaftliche Träger aufgerufen, ihr Interesse an der Schaffung einer solchen Präventionsstelle und der Förderung dieser durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen zu bekunden.

Alle Informationen zum Interessenbekundungsverfahren finden Sie hier.

 

16.04.2018

Stellenangebot 

Caritas Hildesheim:

Projektmanager/in für Kampagnenarbeit zur Radikalisierungsprävention

 

 

01.03.2018

Jahrestagung 2018 Landes-Demokratiezentrum
12. und 13. April 2018 in Celle

Wir laden Sie nun herzlich ein, sich anzumelden zur

Jahrestagung 2018 des niedersächsischen Landes-Demokratiezentrums
„Perspektiven der (Rechts)-Extremismusprävention und Demokratieförderung“

Die Tagung findet in Celle statt, am 12. und 13. April 2018.

Programm und Anmeldung finden Sie unter kostlp.lprnds.de

Anmeldefrist ist der 16.März 2018.

 

Die Fachtagung ist eine landesweit einmalige Plattform für Wissenstransfer und fachlichen Dialog zwischen Forschung und Praxis. Sie steht im Zeichen von Innovation und Qualitätsentwicklung und ist als offener und partizipativer Prozess angelegt.

Eingeladen sind staatliche und nichtstaatliche Fachkräfte aus Kommunen und Landkreisen, Vereinen und Verbänden, aus dem "Landesprogramms gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Menschenrechte" oder den Bundesprogrammen „Demokratie Leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

Die Tagung befasst sich mit aktuellen Herausforderungen der Prävention von Rechtsextremismus.  Wir diskutieren Lagebilder von Behörden, Zivilgesellschaft und Forschung sowie wissenschaftliche Impulse und Handlungsempfehlungen. In Fachforen vertiefen wir Themenschwerpunkte und geben Einblicke in innovative Präventionsansätze und deren Evaluationsergebnisse.

 

Unter anderem widmet sich ein Fachforum dem Thema "Islamfeindlichkeit - Community Empowerment, aber wie?".

Referent wird Mohamad Hajjaj von Inssan e.V. sein.

Das Netzwerk Inssan e.V. gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit wurde im August 2010 gegründet, um aktiv gegen Diskriminierung von Musliminnen und Muslimen vorzugehen. Das Projekt verfolgt einen Empowerment Ansatz. Ziel ist es, bei Betroffenen das Bewusstsein zu stärken, gleichberechtigte Bürger dieses Staates zu sein, und Ihnen Handlungsoptionen im Falle von Diskriminierung aufzuzeigen.