Aktuelles

19.10.2017

VeränderungsImpulse setzen bei Rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (VIR)

Im November bietet das Regionalbüro Nord/West der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie in Kooperation mit dem Landespräventionsrat und der Oldenburger Koordinierungsstelle gegen Rechts eine Fortbildung  für Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit und in Sportvereinen sowie für Lehrer*innen eine kostenlose, dreitägige Fortbildung  zum Thema „VeränderungsImpulse setzen bei Rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (VIR)“ an.

Bei VIR handelt es sich um ein Beratungskonzept, welches sich gezielt an die Gruppe der rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen richtet. Einer Zielgruppe also, die von sich aus eher kein Beratungsangebot in Anspruch nimmt, sich nicht als gefährdet begreift, und Veränderungsimpulsen eher skeptisch gegenübersteht. Hier ist eine Beratung notwendig, die angemessene Unterstützung bietet, um einen Einstieg in extrem rechte Strukturen zu verhindern. Die Methoden des VIR Konzepts sollen helfen, rechtsorientierte Jugendliche und junge Erwachsene bedarfsgerecht zu einer Veränderung zu ermutigen. Typische Anwendungssituationen können Pausengespräche von Lehrer*innen und der Schulsozialarbeit oder Gespräche im Jugendzentrum, dem Verein oder der Wohngruppe sein.

Referenten:
Stefan Saß (Landespräventionsrat Niedersachsen, Aussteigerhilfe Rechts)
Dr. Christian Pfeil (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg- Arbeitsstelle Rassismus, Fundamentalismus und Gewalt – ARFG)

Zeitraum:
24. Bis 26. November 2017 jeweils von 09:00 Uhr bis jeweils ca. 18 Uhr

Kosten:
keine

Weitere Informationen
Download(.pdf)

Anmeldung zur Veranstaltung (bis 10. November 2017):
Koordinierungsstelle@aul-nds.de

EINLASSVORBEHALT
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschen­verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie
Regionalbüro Nord/ West
IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.
Kaiserstraße 14
26122 Oldenburg

Telefon: 0441-92058281
Mobil: 01573-2883589
rex@ibis-ev.de
www.ibis-ev.de

19.09.2017

Rechtspopulismus und Antifeminismus – Was droht unserer Gleichstellungspolitik?

Europäische und nationale Gleichstellungspolitiken haben in den zurückliegenden Jahrzehnten nach und nach für Frauen mehr Rechte auf dem Arbeitsmarkt, in Politik und Gesellschaft erkämpft. Die Chancen zur Verwirklichung eigener Lebensentwürfe und der Abbau von Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts schienen gesellschaftlicher Konsens.

Inzwischen müssen wir erkennen, dass rechtspopulistisches Denken kein Randproblem ist. Neben antisemitischen, islam- und ausländerfeindlichen Haltungen sind auch antifeministische Einstellungen auf dem Vormarsch. Verbreitete Ressentiments gegenüber Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung werden gezielt aufgegriffen und kommuniziert. Um in der Mitte der Gesellschaft Fuß zu fassen, nutzen inzwischen Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten rückwärtsgewandte Frauen- und Familienbilder als Strategie. Droht hier den Frauenrechten und dem gesellschaftlichen Rollenverständnis ein Rückschritt?

In einer Kooperationsveranstaltung greifen das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen, der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., die Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen diese bedrohlichen Entwicklungen auf.

Neben dem Blick auf Entwicklungen in einigen anderen europäischen Ländern wird das Vorgehen der Rechtspopulisten in unseren demokratischen Strukturen, in den sozialen Netzwerken und in der Öffentlichkeit beleuchtet.

Angeleitet von Referenten und Referentinnen werden anschließend in Einstiegsworkshops „Argumente gegen Rechts“ erprobt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Download, Anmeldeflyer (.pdf)

Zur Webseite

19.09.2017

Vom autoritären Populismus oder wer und was sind hier eigentlich die Rechten?

Info Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene

Rechtsextremismus ist nach wie vor ein wichtiges Thema auch in der Jugendarbeit. Wer jedoch denkt, dass sich rechtsradikale Gruppen und extremistischer Populismus leicht identifizieren lassen, der befindet sich im Irrtum! Die Erscheinungs- und Ausdrucksformen haben sich gewandelt, das Gedankengut ist aber unverändert. In einem Tages-Workshop kannst Du erfahren, welche Strategien Rechte nutzen, um Jugendliche anzuwerben. Oder woran kannst Du faschistisch- rassistische eingestellte Menschen erkennen?

Und wie stellt man sich ihnen in einer Diskussion in der Region entgegen? Herzlich eingeladen sind Jugendliche aus Syke und dem Landkreis Diepholz.

Nachfragen und Anmeldung bei

INTAKT Syke/ VGB e.V.
Michael Röder
Bahnhofstr. 16
49406 Barnstorf
Tel.: 05442/804551
michael.roeder@vnb.de

Die Anmeldung wird erst nach schriftlicher Bestätigung gültig! Der Workshop ist für die Teilnehmer_innen kostenfrei.

Der Info-Workshop „Vom autoritären Populismus oder wer und was sind hier eigentlich die Rechten ?“ ist ein Kooperationsprojekt des Interkulturellen Jugendtreff INTAKT in Syke, des VNB e.V. und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie –Regionalbüro NordWest.

18.09.2017

Hass im Netz: Experten tauschen sich in Hannover zu Fake-News und rechtsextremer Internethetze aus

Hass im Netz: Experten tauschen sich in Hannover zu Fake-News und rechtsextremer Internethetze aus

Justizministerin Niewisch-Lennartz: „Menschen- und demokratiefeindliche Propaganda und Hass im Netz muss von allen bekämpft werden“

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz nahm heute an einer Veranstaltung des Bündnisses „Verantwortung übernehmen im Norden“ zum Thema „Hass im Netz“ teil. Die Expertinnen und Experten setzten sich in Fachvorträgen und Workshops mit der zunehmenden Verbreitung von rechtsextrem motivierten Hasskommentaren im Internet auseinander. Immer mehr Menschen werden gerade in den sozialen Medien aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit abgewertet, diskriminiert und gedemütigt. Internetaufrufe zu Gewalt im realen Leben nehmen zu.

 

Niewisch-Lennartz: „In der vermeintlichen Anonymität des Internets wird hemmungslos gehetzt, gepöbelt und zur Gewalt aufgerufen. Es ist die gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Politik, Strafverfolgungsbehörden und Zivilgesellschaft dem entschlossen Einhalt zu gebieten. Menschen- und demokratiefeindliche Propaganda und Hass im Netz muss von allen bekämpft werden.“

 

Die Ministerin erklärte weiter: „Hasskommentare im Internet machen nicht vor den Grenzen von Bundesländern halt. Deshalb ist es wichtig und unerlässlich, sich in länderübergreifenden Kooperationen wie dem Bündnis „Verantwortung übernehmen im Norden“ zusammenzuschließen und sich gemeinsam mit den Grenzen zwischen persönlichen Angriffen und individueller Meinungsfreiheit auseinanderzusetzen“.

 

Die eintägige Fachtagung richtet sich vor allem an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Themenfeld. Sie wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert. Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen beim Landespräventionsrat im Niedersächsischen Justizministerium ist Hauptveranstalter und Organisator der Fachtagung.

 

Hintergrund:

„Verantwortung übernehmen im Norden“ ist eine seit dem Jahr 2000 bestehende Kooperation der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit dem Deutschem Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) und der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt - Zentrum Demokratische Bildung (ARUG ZDB). Dahinter steht der Leidgedanke einer länder- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit bei der Prävention von Rechtsextremismus. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltungsreihe dem Thema „Hass im Netz“.

Onlinevideo

09.08.2017

Einladung Regionalkonferenz

Erstes  Regionaltreffen

Die mobile Beratung Nordwest lädt alle interessierten staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aus dem Nordwesten Niedersachsens zu einem ersten Regionaltreffen nach Oldenburg ein. Es besteht die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen, sich über aktuelle Themenschwerpunkte, Probleme und Schwierigkeiten auszutauschen und über Handlungsbedarfe zu diskutieren. Ausgehend von den Ergebnissen dieser Regionalkonferenz soll versucht werden, artikulierte Bedarfe in der Region zu decken. Die zukünftige Arbeit des Regionalbüros Nordwest wird sich somit auch an diesen Ergebnissen orientieren. Für die Zukunft sind weitere solcher Regionalkonferenzen vorgesehen, um kontinuierlich Bedarfe zu klären und die Deckung dieser Bedarfe zu überprüfen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Kosten für die Anreise übernimmt (nach vorheriger Absprache) das Regionalbüro Nordwest der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie.

Anmeldung und Programmablauf (.pdf)

09.08.2017

Stellenausschreibung

Die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben hat eine Stellenausschreibung für eine Fachleitung mit standort- und projektübergreifender Gesamtverantwortung für die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) Braunschweig und das Zentrum Demokratische Bildung (ZDB) Wolfsburg und Hannover veröffentlicht.

Weitere Informationen

04.08.2017

PI Präventionsstelle gegen radikalen Islamismus in Hildesheim gesichert

Präventionsstelle gegen radikalen Islamismus in Hildesheim gesichert

 

Landes-Demokratiezentrum fördert Beratungs- und Servicestelle gegen Radikalisierung

Die Einrichtung der vom Caritasverband geplanten „Service- und Beratungsstelle gegen Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit“ in Hildesheim ist gesichert. Das Landes-Demokratiezentrum (LDZ) beim Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium stellt kurzfristig eine Anschubfinanzierung in Höhe von rund 60.000 Euro für das Jahre 2017 zur Verfügung. Personal und Ausstattung der Beratungsstelle sind damit in diesem Jahr vollumfänglich finanziert. In den Jahren 2018 und 2019 erhält der Träger eine Teilförderung in Höhe von 55.000 Euro jährlich.

Weitere Information

04.08.2017

V. Integrationskonferenz "Werkstatt Gesellschaftliche Teilhabe"

Einladung zur V. Integrationskonferenz "Werkstatt Gesellschaftliche Teilhabe"

am 24. August 2017 im Sparkassen-Forum am Schiffgraben in Hannover.

Weitere Informationen

03.08.2017

Tagung: Bildungsstrategien gegen Antisemitismus

Antisemitische Äußerungen und Haltungen sind in Jugendzentren und Schulen immer wieder anzutreffen, der Kontext lässt eine ausführliche Reaktion aber meist nicht zu. Vielfältige Konzepte zur antirassistischen Bildung, zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Religionen und zur Geschichte des Nationalsozialismus reichen aber nicht aus, um das komplexe Phänomen des Antisemitismus angemessen bearbeiten zu können.

Auf der Tagung werden Bildungsansätze mit engem Bezug zu pädagogischen Alltagssituationen vorgestellt und ihre Chancen und Grenzen eruiert.

Stellt Antisemitismus eine Form des Rassismus dar und kann daher im Rahmen rassismuskritischer Bildungsansätze bearbeitet werden?

Wie lässt sich zum Antisemitismus mit Personen arbeiten, die selbst von Diskriminierung betroffen sind?

Welchen Beitrag kann die Religionspädagogik leisten?

Welchen Stellenwert haben Verschwörungstheorien und Diskussionen über den Nahostkonflikt?

Abschließend soll thematisiert werden, wie die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus besser unterstützt werden kann und unter welchen Umständen antisemitismus- und rassismuskritische Arbeit in der Praxis näher zusammenrücken können.

Weitere Informationen (.pdf)

02.08.2017

Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen

Demokratie – Dich fragt ja keiner? Wir schon!

Beim Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie dreht sich alles ums Mitreden und Mitbestimmen. Wir möchten mit dir ins Gespräch kommen. Was ist dir wichtig, wo möchtest du mitreden, was bewegt dich? Was bedeutet dir Demokratie – und warum darf man eigentlich erst ab 18 wählen?

Wann?

Mittwoch, 30.08.2017, 17:00 bis 20:00 Uhr

Wo?

Kulturzentrum Musa (Hagenweg 2a, 37081 Göttingen)
Essen und Getränke übernehmen wir. Fahrtkosten können wir erstatten – aus vielen Orten können euch die Jugendreferent_innen zur Veranstaltung mitnehmen.

Was?

Das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie ist ein offenes Forum für Jugendliche, die sich für Demokratie, Mitbestimmung und Toleranz einsetzen (wollen). Wir wollen mit euch darüber ins Gespräch kommen, was euch bewegt und wie wir die demokratische Mitbestimmung von Jugendlichen im Landkreis verbessern können.

Das erste Treffen im neuen Schuljahr dient für euch und uns vor allem dem Kennenlernen. Außerdem wollen wir uns ein wenig mit den kommenden Wahlen beschäftigen und euch eine Aktion zur Niedersächischen Landtagswahl im Januar 2018 vorschlagen.

Wer sind wir?

Die Partnerschaft für Demokratie ist ein Projekt des Bundesfamilienministeriums zur Förderung von Demokratie und Toleranz. Das Jugendforum organisieren wir gemeinsam mit einem Team des Kinder- und Jugendbüros des Landkreises Göttingen.

Weitere Infos

13.07.2017

Verantwortung übernehmen im Norden

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahr 2000 findet die Veranstaltungsreihe „Verantwortung übernehmen im Norden“ als gemeinsames Projekt der Nordländer statt. Die Bundesländer  Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Zentrum Demokratische Bildung angesiedelt bei Arbeit und Leben und der DGB Nord  organisieren in diesem Jahr die Veranstaltung in Niedersachsen. Dabei wollen wir uns intensiv mit dem Thema „Hass im Netz“ beschäftigen.

Als Hauptredner konnten wir Prof. Dr. Marc Coester („Hate Speech und die Grenzen der Meinungsfreiheit“, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin) und Johannes Baldauf („Monitoring und Analyse zu digitalen Phänomen- Hass im Netz“, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin) gewinnen. Anschließend bieten wir in zwei Phasen Workshops zu verschiedenen Themen an (u.a. Radikalisierung im Netz, medienpädagogische Ansätze, Fake News, Social Bots).

Neben den Vorträgen und Workshops freuen wir uns auch, Ihnen einige Projekte im Themenfeld innerhalb einer „Projektmeile“ vorstellen zu können. Diese Projektmeile soll Ihnen interessante Ideen und Projekte aus den verschiedenen Bundesländern nahe bringen.

Die Fachtagung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, an Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Forschung sowie an Fachkräfte aus Schulen, Sozialdienststellen sowie aus Jugend- und Sporteinrichtungen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie im September in Hannover begrüßen zu dürfen!

Wichtige Informationen zur Anmeldung:

  • Die Teilnahme ist kostenfrei! Die Veranstaltung wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des BMFSFJ gefördert!
  • Datum:  04.09.2017 von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Werkhof Hannover Nordstadt, Schaufelderstr. 11 , 30167 Hannover
  • Übernachtung: Ein Zimmerkontingent steht bis zum 7.8.2017 im Hotel Schlafgut für 89,00 Euro
    inkl. Frühstück zur Verfügung! (Kontakt: 0511/353560 oder www.hotel-schlafgut.de)
04.07.2017

Aufruf: Faire Kinder- & Jugend-Fußballmannschaften werden gesucht!!!

Du hast Dich auf und neben dem Sportplatz fair verhalten? Dich besonders sozial im Fußball engagiert? Du hast Kinder und Jugendliche durch Fußball in ein Team integriert? Dann suchen wir genau Dich und Dein Team!

Erkläre uns ganz kurz, warum Dein Team mit zu den fairen Mannschaften in Celle gehört und schreibe uns eine Mail an: demokratie-leben@cd-kaserne.de

Einsendeschluss ist Sonntag, der 13. August 2017.

Weiterlesen

29.06.2017

Interessenbekundungsverfahren Modellvorhaben Islamismus

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (LDZ) im Landespräventionsrat Niedersachsen führt zur Vorbereitung auf die Durchführung eines Modellvorhabens mit Bezug auf radikale und demokratie-, bzw. rechtsstaatsfeindliche islamistische Phänomene ein

Interessensbekundungsverfahren

durch. Ziel des Verfahrens ist es für das Land Niedersachsen einen geeigneten freien Träger für die Durchführung eines Modellvorhabens mit Bezug auf radikale und demokratie-, bzw. rechtsstaatsfeindliche islamistische Phänomene im Themenfeld Stärkung von Online-Offline-Kommunikationsstrategien zu finden.

http://lpr.niedersachsen.de/html/download.cms?id=2536&datei=Vermerk+Interessensbekundung+Modellvorhaben.pdf

14.06.2017

Bundesregierung beschließt neuen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus

Der gemeinsam von Bundesinnenministerium und Bundesfamilienministerium vorgelegte „Nationale Aktionsplan gegen Rassismus“ ist ein Schritt zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. „Unser Zusammenleben basiert auf Respekt und funktioniert nur ohne Diskriminierung“, sagte Dr. Katarina Barley bei der Vorstellung des Aktionsplans.

www.demokratie-leben.de

19.05.2017

23. Mai ist der Tag des Grundgesetzes

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Programmpartner_innen,

am 23. Mai ist der Tag des Grundgesetzes. Wir feiern diesen Tag im Rahmen unserer Kampagne zu „Demokratie leben!“ mit einer besonderen Aktion. Wir sammeln Ideen für demokratisches Engagement. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen.

Schon in dieser Woche werden Sie die Möglichkeit haben, Ihre ganz persönlichen Ideen auf der Kampagnenwebsite www.demokratie-leben.de einzureichen. Am 23. Mai rufen wir dann deutschlandweit dazu auf, Ideen für demokratisches Engagement einzusenden. Dabei gilt: Jede Idee zählt! Auf der Website wird sich ein Zähler befinden, der ununterbrochen mitzählt. Unser Ziel: Wir wollen mindestens 500 Ideen sammeln und zeigen, dass Demokratie lebt!

Damit das gelingen kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Nehmen Sie selbst zahlreich teil und leiten Sie die Bitte, an der Aktion teilzunehmen, ebenso zahlreich weiter! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

www.demokratie-leben.de

17.05.2017

2. Fachtag in Nienburg: Filme zu den Themen Flucht, Migration und Integration am 19. Juni 2017

Krieg, Flucht, Asyl und Migration - Präsentation und Empfehlungen aktueller Projekte, Filme und Medien für die Schule, außerschulische Jugendarbeit und Politische Bildung. Es wird ein Überblick über die Verfügbarkeit von Unterrichtsmaterialien und weiteren Materialien zur Bildungsarbeit gegeben.

Die Filmemacher und Projektmitarbeiter sind anwesend und können direkt angesprochen werden, wie und zu welchen Konditionen ihre medialen Projekte zur Verfügung stehen.
Die ganztägige Veranstaltung richtet sich sowohl an Schule als auch an außerschulische Bildungsarbeit, an Lehrerinnen und Lehrer sowie an in Weiterbildung und Politischer Bildung Tätige sowie Studierende.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Download (PDF)

Veranstalter: Film & Medienbüro Niedersachsen in Kooperation mit den SchulKinoWochen Niedersachsen,Weser-Aller-Bündnis: Engagiert für Demokratie und Zivilcourage

16.05.2017

Demokratie und Ich - Ich beteilige mich

„Das Landes-Demokratiezentrum startet in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Oldenburg e.V. eine neue Seminarreihe für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema „Demokratie und Ich - Ich beteilige mich“

Download, Flyer (.pdf)

02.05.2017

Kooperationspartner und Regionalbüro der mobilen Beratung des LDZ Ibis e.V. verschickt regionalen Newsletter

1. Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde besucht das neue Regionalbüro Nord/West der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie.

Was macht eine „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie“? Darüber wollte sich Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde (SPD) am 11.April 2017 bei IBIS e.V. informieren. Bei dem Besuch wurde darüber gesprochen, dass die Mobile Beratung sich an alle Menschen richtet, die Unterstützung brauchen, weil sie mit rechten Einstellungen konfrontiert wurden. Neben solchen Interventionen steht im Regionalbüro vor allem die Präventionsarbeit im Mittelpunkt.

Mit finanzieller Unterstützung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soll möglichst breit darüber aufgeklärt werden, welche aktuellen rechten Entwicklungen und Erscheinungsformen derzeit im Nordwesten Niedersachsens anzutreffen sind und wie sich Menschen besser davor schützen können.

 

2. Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Am 11. Mai bietet die Oldenburger Koordinierungsstelle gegen Rechts in Kooperation mit dem Landesdemokratiezentrum und der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen an, bei dem auch das Regionalbüro Nord/ West der Mobile Beratung zugegen sein wird.

 

„Rassistische Aussagen in der Straßenbahn, im Sportverein oder beim Familienfest? Jede*r kennt diese Situationen, in denen man sich manchmal unsicher fühlt. Im Seminar wollen wir uns vorurteilsbeladene, menschenfeindliche Argumentationsstrategien anschauen, Grenzen der Diskussion festlegen und Handlungsstrategien entwickeln. [...] Das Seminar richtet sich an alle, die in ihren Vereinen, Verbänden, beruflichem und privaten Leben, menschenfeindliche Äußerungen nicht länger unwidersprochen stehen lassen wollen.“

 

Die Veranstaltung findet im PFL statt und beginnt um 14 Uhr. Referent ist Achim Bröhenhorst vom Landespräventionsrat Niedersachsen. Anmelden können Sie sich (sofern noch Plätze frei sind) per Mail: koordinierungsstelle@aul-nds.de

 

3.Tagung: „Ich will´s wissen. Wir machen weiter! Bausteine für Ehrenamtliche in der Migrationsarbeit und Interessierte

Für Ehrenamtliche in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit, Professionelle und Interessierte findet am Donnerstag, 11. Mai von 14.00 - 18.00 Uhr ein Fachtag in der VHS Nordhorn statt. Ein Vortrag zur Lebenssituation geflüchteter Familien und vier Workshops stehen auf dem Programm. Das Regionalbüro Nord/ West von der Mobilen Beratung wird einen Workshop zum Thema Rechtspopulismus und die Neue Rechte geben. Noch bis zum 04. Mai können Sie sich für diese Veranstaltung anmelden. Weitere Infos im Flyer: http://www.vhs-nordhorn.de/pics/medien/1_1492601135/1711700_Fachtag_11._Mai_fuer_Ehrenamtliche_in_der_Migrationsarbeit_und_Interessierte.PDF

 

4. Tag der offenen Tür bei IBIS

Traditionell laden IBIS e.V. und das Blauschimmel Atelier am 12. Mai von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr anlässlich der Oldenburger Inklusionswoche unter dem Motto „Einfach: Zusammen“ zu einem Tag der Offenen Tür in die Klävemannstraße 16 ein. Es erwartet Sie wieder ein vielfältiges Angebot, an dem sich auch das Regionalbüro Nord/ West der Mobilen Beratung mit einem Quiz zu rechten Erscheinungsformen beteiligen wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich über unsere Arbeit zu informieren. Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.

 

5. Turn up for Tolerance Konzert in Bruchhausen- Vilsen

Die Schule ohne Rassismus-AG des Gymnasium Bruchhausen-Vilsen organisiert am 20. Mai 2017 in der Mensahalle (Auf der Loge 5) Bruchhausen-Vilsen ein Konzert für Toleranz und gegen ausgrenzende Ideologien bei dem ab 18 Uhr vier Bands auftreten werden:

-Rogers

-Lenna

-Anne Fuer Sich

-Faakmarwin

Tickets kosten im Vorverkauf 3 Euro und sind hier erhältlich:

Gymnasium Bruchhausen-Vilsen
Tourismusbüro Bruchhausen-Vilsen
Kreissparkasse in Bruchhausen, Vilsen und Syke
Fleischergrill Borcherding
BreakOut Asendorf
Musikschule Rothaus in Weyhe

oder im Internet (Print@Home, zzgl. Systemgebühren):
https://shop.ticketpay.de/773TEYR5

Das Konzert wird vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales und vielen lokalen Organisationen unterstützt.

 

6. Vielfalt ohne Alternative - Neues Webangebot des Paritätischen gegen rechte Demagog*innen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt sich tief besorgt über längst überwunden geglaubte rechtsradikale und rassistische Umtriebe im Wahljahr 2017. Hintergründe und Ursachen für dieses Phänomen sind vielfältig und komplex. Um sich öffentlich und eindeutig gegen rechte Demagog*innen  zupositionieren hat der Paritätische Gesamtverband ein neues Webangebot gestartet, um seine Maßnahmen, Initiativen und Dokumente gegen rechtsradikale und rassistische Positionen der breiteren Öffentlichkeit zugänglicher zu machen.

 

Unter www.vielfalt-ohne-alternative.de finden Sie alle Informationen des Gesamtverbandes zu diesem Thema. Unter anderem sind dort die "Resolution für eine solidarische Politik - gegen rechte Demagog*innen", die "Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus" oder die Handreichung "Wahrnehmen - Deuten- Handeln - Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit keinen Raum bieten" zu

finden und runterzuladen.

 

Außerdem hat der Paritätische sich den gängigsten Vorurteile rechter Demagog*innen  gewidmet und ihnen unter dem Motto "Fakten gegen Vorurteile" Argumente und Fakten für eine sachliche Diskussion entgegengestellt. Die Website wird ständig erweitert und aktualisier

 

7.Veranstaltungsreihe zum Thema Antisemitismus

Im Mai finden in Oldenburg verschiedene Veranstaltungen „zur Kritik des Antisemitismus“ statt, um über die spezifischen Gefahren dieser Ideologie aufzuklären.  Weitere Informationen hier:

http://zurkritikdesantisemitismus.blogsport.eu/category/veranstaltungen/

 

8. Dokumentation rassistischer Mails

Oftmals erhalten Menschen, die sich für Geflüchtete und gegen Rechts enagieren und/ oder selbst einen Migrationshintergrund haben, anonyme Mails in denen sie aufgrund ihrer Herkunft und/ oder Religion bedroht und diskriminiert werden. Fall Sie oder Bekannte von Ihnen solche Mails erhalten, möchten wir Sie bitten uns hierüber zu informieren, damit wir die Vorkommnisse dokumentieren und betroffene Personen beraten können.

 

9. Dokumentation rechter Aufkleber/ Schmierereien

In unserer Region wurden in letzter Zeit wieder vermehrt rechte Aufkleber (u.a. Identitäre Bewegung, Die Rechte, FSN-TV, European Brotherhood) gesichtet. Sollten Ihnen rechte Aufkleber oder Schmierereien auffallen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns hiervon Fotos und ggf. eine Angabe des Ortes zukommen zu lassen, damit wir dies dokumentieren können.

 

10. Mann verharmlost Holocaut in Lingener Facebook Gruppe

Nachdem ein Mann aus Lingen in einer Facebookgruppe den Holocaust verharmlost hat, ermittelt nun die Polizei gegen diesen. Die Neue Osnabrücker Zeitung hat kürzlich hierüber berichtet:

http://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/875901/mann-verharmlost-holocaust-in-lingener-facebook-gruppe-1

 

Postanschrift:

IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.

Klävemannstraße 16

26122 Oldenburg

Deutschland

 

Telefon: 0441-92058281

Mobil: 01573-2883589

rex@ibis-ev.de

www.ibis-ev.de

 

27.04.2017

„Förderung von Modellprojekten zur Stärkung des Engagements im Netz – gegen Hass im Netz“

Ein weiteres Interessenbekundungsverfahren im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ist gestartet. Bis zum 26. Mai können interessierte Träger mit Projektideen im Programmbereich I „Förderung von Modellprojekten zur Stärkung des Engagements im Netz – gegen Hass im Netz“ ihre Interessenbekundung einreichen.

Die Leitlinie zum Programmbereich sowie weitere Informationen finden Sie hier

25.04.2017

Aktuelle Kampagne aus dem Bundesprogramm Demokratie leben!

Die neue Werbekampagne "Wer,wenn nicht wir" richtet sich an alle,die sich mit Ideen und Initativen für demokratische Werte engagieren möchten.

Für weitere Informationen über die Kampagne und wie man sich einbringen kann bitte hier klicken

27.03.2017

Radio Leinehertz 106.5 hat einen Beitrag zur Arbeit der AussteigerhilfeRechts veröffentlicht.

Mit freundlicher Unterstützung von radio 106,5 leinehertz.de

20.03.2017

Beratungsangebote zur Vermeidung von Radikalisierung jetzt online

Pressemitteilung Nr. 21/2017 vom 20. März 2017

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen schaltet eigene Homepage www.ldz-niedersachsen.de zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen schaltet morgen zum Internationalen Tag gegen Rassismus (21. März 2017) seine Internetpräsenz frei. Die Homepage bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert über die Informations- und Beratungsangebote zur Vermeidung von Radikalisierung in Niedersachsen zu informieren. Neben den Angeboten zur Demokratieförderung, Information und Aufklärung werden auch die Angebote der mobilen Beratung und der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit auf der Homepage dargestellt.

„Ich freue mich sehr, dass die Unterstützung des Landes-Demokratiezentrums für Jugendliche, Eltern, Schulen, Vereine und Verbände nun von diesen noch einfacher in Anspruch genommen werden kann.“, sagte die Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. „Dass die Homepage am internationalen Tag gegen Rassismus online geht, ist ein Statement Niedersachsens gegen rassistische Einstellungen und Verhaltensweisen.“, so die Ministerin weiter.

Die Prävention von Rechtsextremismus und die Prävention von salafistischer Radikalisierung und Islamfeindlichkeit sind die beiden Schwerpunktthemen des Landes-Demokratiezentrums. Dort gibt es Unterstützung für Einzelpersonen und auch Weiterbildungsangebote für staatliche Institutionen, z.B. für Kommunen zur Prävention von salafistischer Radikalisierung. Das Angebot richtet sich aber auch an Bürgerinnen und Bürger zur Stärkung ihres demokratischen Engagements. Eine gute Vernetzung zu den verschiedenen landesweiten Akteuren ist hierbei ebenso notwendig wie die Einrichtung einer flächendeckenden Unterstützungsstruktur. Das Landes-Demokratiezentrum ist Teil des Landespräventionsrates Niedersachsen und wird im Rahmen von „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Download der Pressemitteilung (.pdf)

 

Kontakt:

Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen
Landespräventionsrat Niedersachsen
Tel.: 0511 / 120 8702
Mobil: 0176 101 96 449
E-Mail: landes-demokratiezentrum@lprnds.de

10.03.2017

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus jetzt mit drei Regionalbüros in Niedersachsen vertreten

Die „Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie" ist neben der Zentrale beim Landes-Demokratiezentrum in Hannover ab sofort mit Regionalbüros in Oldenburg, Verden und Wolfsburg vertreten. Ausgebildete Beraterinnen und Berater stehen bei Fragen im Zusammenhang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zur Verfügung und leisten sowohl Präventionsarbeit als auch Intervention bei rechtsextremen Vorkommnissen. Das Angebot ist kostenlos und vertraulich. Angesprochen sind Vereine, Verbände, Bürgerbündnisse, Institutionen, Kommunen sowie Schulen, Eltern und Angehörige.

An die Mobile Beratung können sich beispielsweise Eltern oder Vereine wenden, wenn sich Jugendliche radikalisieren und in die rechtsextreme Szene einsteigen. Auch Informationen zum Umgang mit rassistischen Äußerungen oder die Einordnung von Symbolen, Kleidung oder Musikbands können bei den Regionalbüros erfragt werden. Darüber hinaus stehen die Beraterinnen und Berater für Fortbildungen, Workshops sowie Moderation von Dialogforen oder Bürgerversammlungen zur Verfügung.

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz: „Die Zugehörigkeit zur rechtsextremen Szene ist heute schwerer zu erkennen als früher. Glatze und Springerstiefel sind nur noch selten zu sehen. Da ist es besonders wichtig Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort zu haben, die die konkreten Entwicklungen und Probleme mitbekommen und einordnen können. Das kann man nicht zentral aus Hannover heraus leisten. Dafür ist lokale Vertrauens- und Beziehungsarbeit notwendig."

Betreiber der Regionalbüros sind zivilgesellschaftliche Träger (ZDB: Regionalbüro Süd/Ost in Wolfsburg; Wabe e.V.: Regionalbüro Nord/Ost in Verden; IBIS e.V.: Regionalbüro Nord/West in Oldenburg), die über langjährige Erfahrung im Bereich der Beratungs- und Präventionsarbeit verfügen. Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen unterstützt die Träger mit jeweils 100.000 Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die „Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie" bietet bereits seit einigen Jahren Präventions- und Beratungsangebote bei rechtsextremen Vorfällen an. Die Koordination und die hauptamtlich tätigen Personen waren bisher aber ausschließlich in Hannover angesiedelt und hatten Unterstützung durch Honorarkräfte in den Regionen.

Hier finden Sie die Kontaktadressen unserer Regionalbüros.

Download der Pressemitteilung (.pdf)

01.03.2017

„Lieber gemeinsam statt einsam!“

Das Landes-Demokratiezentrum im  Landespräventionsrat setzt das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ in Niedersachsen um. Das interdisziplinäre Team des Landes-Demokratiezentrums  stellt individuell und zeitnah Beratung und Unterstützung bei Problemlagen im Zusammenhang mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zur Verfügung.

Mit dem EC Hannover Indians konnte das Landes-Demokratiezentrum nun einen Partner aus dem Leistungssport mit einem sehr engagierten Netzwerk gewinnen:

Ein Jahr lang wird ab dem 01.03.2017 in der U-Bahn Linie 3 (stadtauswärts) an der Haltestelle Waterloo die Kampagne „Lieber gemeinsam statt einsam - gemeinsam gegen Rechtsextremismus!“ im Fahrgastfernsehen der Üstra zu sehen sein. Zusätzlich befinden sich 20 Aufkleber mit dem Motiv an den Deckenflächen in verschiedenen U-Bahnen im gesamten Hannoveraner Stadtgebiet.

In einer Teamsportart wie beim Eishockey muss jeder seine Fähigkeiten und seinen Willen einbringen, damit das gesamte Gebilde des Teams funktioniert. Das geht nur gemeinsam!

Genauso ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe mit Rechtsextremismus und Rassismus in Niedersachsen umzugehen und für demokratische Werte einzustehen.

Daher: „Lieber gemeinsam statt einsam!“

Aufkleber: Lieber gemeinsam statt einsam!

Download in hoher Auflösung: Bild, Aufkleber